Informationen zum Coronavirus

Corona-Hilfsprogramm und Überbrückungshilfe III für Unternehmen

15.01.2021

Hotlines und Hilfsprogramme im Rahmen der Corona-Hilfen für Kulturschaffende

1. Hotlines von Bund und Land

Für eine konkrete Beratung zu einzelnen Programmen bieten Bund und Land jeweils spezifische Hotlines.

Die Überbrückungshilfe III wurde verbessert, der monatliche Maximalbetrag für alle Unternehmen auf 200.000 Euro pro Monat und für direkt oder indirekt von staatlichen Schließungen betroffene Unternehmen deutlich auf 500.000 Euro pro Monat erhöht, die Laufzeit des Programms für viele betroffene Unternehmen bis Ende Juni 2021 verlängert sowie den Kreis der Antragsberechtigten ausgedehnt. Informationen und Antragstellung unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Hotlines für Überbrückungshilfe:

  • für prüfende Dritte: Tel. 030 52685087, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr (BMWI)
  • für Soloselbständige mit Direktantrag: Tel: 030 1200 21034, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr
  • für gewerbliche Antragsteller*innen: Tel. 089 5116-1111, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr (IHK München und Oberbayern)
  • allgemeine Hotline für Wirtschaftsfragen rund um Corona: Tel. 030 12002-1031 / -1032 (BMWI)

Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für Solo-Selbständige / Stipendienprogamme / Kino-Anlaufhilfe:

Hotline: Tel: 089 122 22, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr

Hotline von Bayern Innovativ zum Bayerischen Spielstättenprogramm:

Tel: 0911 20671-344, Mo bis Fr von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr

Servicehotline für Selbständige und Künstler*innen der Arbeitsagentur:

Tel: 0800 4555521, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr

2. Hilfreiche Seiten und Links

Wer kann beantragen?
Alle denen der Betrieb ab November durch staatliche Verordnung untersagt ist entsprechend der regional gültigen Schutzverordnung.

  • direkt betroffene: alle Unternehmen, Selbständige, Vereine, Betriebe, Einrichtungen, Beispiele: Theater, Kinos, Konzerthallen, Gastronomie etc.
  • indirekt Betroffene: Selbständige und Unternehmen, die regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Beispiele: freiberufliche Maskenbildner*innen, DJs oder Veranstaltungstechniker*innen, die direkt durch Kultur- und Freizeiteinrichtungen beauftragt werden.
  • Mittelbar betroffene: Selbständige und Unternehmen, die 80% ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistung an direkt betroffene erwirtschaften und durch Dritte beauftragt werden. Beispiel: Tontechniker*in

Organisationsform und Trägerschaft des Unternehmens oder der Einrichtung sind nicht entscheidend – wichtig ist, dass die Einrichtung am Markt tätig ist und Umsätze erwirtschaftet. Ein subventioniertes Theater kann ebenso Hilfen erhalten wie ein kommerzieller Club oder gemeinnütziger Kulturverein.

Antrag und weitere Informationen auf der Überbrückungshilfe-Plattform des Bundes: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Eine Beantragung ist nur möglich über einen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater*in).

Ausnahme: Bei einem Umsatzausfall von unter 5.000€ ist die Antragstellung auch direkt möglich.

Wo?

  • Antrag und weitere Informationen auf der Überbrückungshilfe-Plattform des Bundes: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
  • Eine Beantragung ist nur möglich über einen prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater*in).
  • Ausnahme: Bei einem Umsatzausfall von unter 5.000€ ist die Antragstellung auch direkt möglich.
Solo-Selbstständigenprogramm

Das neue Solo-Selbstständigenprogramm kann rückwirkend für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2020 (bis zu 1.180 Euro pro Monat) beantragt werden. Das Programm wird mit den Bundeshilfen im Bereich der Wirtschaftsförderung kumulierbar sein. Die Anträge können bis 31. März 2021 gestellt werden. Antragsberechtigt sind Künstler*innen sowie Angehörige kulturnaher Berufe mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern (Stichtag: 1. Oktober 2020).

Sowohl der Antrag als auch alle diesbezüglichen Informationen und Vorrausetzungen, sind auf der Website von Bayern Innovativ zu finden. Ein Info-Telefon sowie entsprechende E-Mail-Adressen sind eingerichtet.

Außerdem gibt es die November- bzw. Dezemberhilfe. Der Zuschuss beträgt 75% des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November sowie im Dezember 2019. Solo-Selbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober beziehungsweise 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung bis einschließlich 31.Oktober 2020 gewählt werden. Die Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden. Die Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 31.03.2021 gestellt werden. 

Hier geht es zum Direktantrag für Solo-Selbstständige mit einer Antragssumme bis zu 5.000 Euro. Hier stehen alle Informationen rund um die November- und Dezemberhilfe bereit. 

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