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Stadt Traunreut unternimmt Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr in Traunwalchen.

01.12.2020

Hinweise auf Gefahrenpotenzial am Geh- und Radweg an stark befahrener Robert-Bosch-Straße

Fahrradwegmarkierung Traunwalchen
Fahrradwegmarkierung Traunwalchen, Robert-Bosch-Sraße

Besorgte Bürger sehen an der Traunwalchener Robert-Bosch-Straße vermehrtes Gefahrenpotenzial in der Befahrung eines dort verlaufenden Geh-und Radweges und regten daher die Rückwidmung in einen reinen Gehweg an. Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und Verwaltungsmitarbeiter der Stadt Traunreut waren bereits im August vor Ort um die Situation zu begutachten.

Der westseitige Geh- und Radweg, eigentlich ein Gehweg, der für Radfahrer lediglich freigegeben ist, wird in beide Richtungen sehr stark befahren. Dies führt zu Engstellen die Gefahren für Fußgänger und Radfahrer bergen können.

Der offizielle Fahrradweg nach Traunreut von Richtung Matzing kommend führt eigentlich nicht an der stark befahrenen Robert-Bosch-Straße entlang, sondern mündet in eine zweispurige Unterführung, deren konsequente Nutzung die Situation erheblich entzerren könnte. Eine doppelt angebrachte Beschilderung führt allerdings dazu, dass man als Radler scheinbar die Wahl zwischen zwei Routen hat und das Fahren durch die Unterführung oftmals gemieden wird. 

Von Seiten der Stadt Traunreut wurde umgehend reagiert und es konnten in der Zwischenzeit bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Situation erfolgreich umgesetzt werden. So wurde vom städtischen Bauhof eine große Bodenmarkierung angebracht, um den Radverkehr möglichst durch die Unterführung zu lenken. Ebenso sind Gespräche mit dem Landratsamt als Entscheidungsträger zur Entfernung des Schildes „Für Fahrradfahrer freigegeben“ am Geh- und Radweg bereits angelaufen.

Einer Entscheidung über die Rückwidmung in einen reinen Gehweg soll eine Verkehrsschau vorangehen. Die Änderung der Gehwegbeschilderung soll nochmals von den zuständigen Fachbehörden besichtigt werden.

Bei dem Ortstermin wurden weitere potenzielle Gefahrenquellen im Bereich der Unterführung und der Ausfahrt zur Robert-Bosch-Straße erkannt und mittlerweile behoben. So wurde eine Absturzsicherung in Form eines Geländers auf der niedrigen Mauer zur Unterführung hin montiert sowie das bestehende Geländer an der St2096 erneuert. Letzteres soll die Sicht auf die Staatsstraße verbessern. Im Zuge dieser Sicherheitsmaßnahmen wurde auch der scharfkantige Bordstein auf ca. 1 Meter Länge abgeschrägt und mit einer weißen Markierung versehen. Dies soll dazu dienen, dass der Überstehende Bordstein nicht ständig angefahren wird, da die Bordsteinkante über die Markierung ragt.

Für die Stadt Traunreut steht die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle. Der Appell an die Radfahrer lautet zudem, den offiziellen Radweg durch die Unterführung zu benutzen, zum Wohl und der Gesundheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer.

Radweg Traunwalchen
Unterführung Radweg Traunwalchen