Am Samstag, 11. Juli 2026, zieht wieder Leben in die Traunreuter Innenstadt ein: Ab 15 Uhr verwandelt das Stadtfest die Straßen und Plätze im Zentrum in eine große Festmeile mit Musik, Tanz, Kulinarik, Sport und vielen Angeboten für die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.
Drei Bühnen prägen das musikalische Programm des Stadtfestes und geben jedem Bereich der Innenstadt seinen eigenen Charakter. In der Marktstraße stehen bayerische Klänge und gelebte Tradition im Mittelpunkt: Neben der Stadtkapelle Traunreut und dem Trachtenverein sorgen die „3 Zwidern“ mit Witz und musikalischer Energie für Stimmung.
Am Rathausplatz zeigen die Traunreuter Tanzschulen ihr Können, außerdem steht der Chor „6K United“ auf der Bühne. Am Abend übernimmt dort die Band „Backdraft“ mit Rock, Pop und bekannten Partyklassikern. Erstmals werden im Rahmen des Stadtfestes außerdem die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion Stadtradeln ausgezeichnet.
Neu hinzu kommt in diesem Jahr eine Latino-Tanzbühne in der Kantstraße. Dort entsteht ein eigener Rhythmus innerhalb des Stadtfestes: mit DJ „HP Röfner“ und der Liveband „Los Chicos“ kommt lateinamerikanische Musik mit Energie und Spielfreude auf die Bühne. Davor sorgen am Nachmittag die Schulband des Johannes Heidenhain Gymnasiums sowie die Crazy Line Dancers für internationales Flair.
Auf und neben den Bühnen prägen wieder Vereine, Organisationen und Ehrenamtliche das Gesicht des Stadtfestes und sorgen dafür, dass aus einem Veranstaltungsprogramm ein gemeinschaftliches Ereignis wird.
„Traunreut wurde erst vor Kurzem vom Bayerischen Landtag als „Ort der Demokratie“ ernannt. Diese Auszeichnung beschreibt sehr gut, was unsere Stadt ausmacht: Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich einbringen und Gemeinschaft aktiv gestalten“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. „Genau das spiegelt auch unser Stadtfest wider: Vereine, Organisationen, Kulturschaffende, Unternehmen und viele Ehrenamtliche gestalten gemeinsam ein Fest, das viele Menschen zusammenbringt und ohne dieses Engagement nicht möglich wäre.“
Neben den Bühnen entfalten sich weitere Bereiche in der Innenstadt. Familien erwartet ein Kinderprogramm mit Clown, Riesenseifenblasen, Kinderschminken, Bungee-Anlage und Hindernisparcours. Ein Boulderwürfel bringt Bewegung in den öffentlichen Raum, während das Tragerlkraxeln des Technischen Hilfswerkes seit Jahren zu den festen Publikumsmagneten zählt.
Das Jugendzentrum Traunreut gestaltet in diesem Jahr einen eigenen, erweiterten Jugendbereich beim Stadtfest. Zwischen kreativem Ausprobieren und sportlicher Action ist für Abwechslung gesorgt: Geplant sind ein offener Graffiti-Workshop, ein 3×3-Streetballturnier sowie ein Football-Parcours. An der Sansibar-Bar gibt es kühle Drinks und coole Musik. Damit erhält die lebendige Jugendkultur in Traunreut noch mehr Raum im Herzen der Innenstadt.
Auch kulinarisch zeigt sich das Stadtfest wieder abwechslungsreich. Zahlreiche Foodtrucks und regionale Anbieter prägen das gastronomische Angebot von internationalen Gerichten bis zu klassischem Streetfood. Ergänzt wird das Angebot durch eine große Getränkeauswahl der Schlossbrauerei Stein. Hier geht es zum Programm!



Die Gesundheit der Mitarbeitenden ist das höchste Gut für einen Arbeitgeber – so auch für die Stadt Traunreut, die gemeinsam mit der AOK Bayern und der Firma Traunmed Sport- und Rehazentrum GmbH, Gesundheitstage für die rund 355 Beschäftigten der Stadtverwaltung und der städtischen Betriebe organisiert hat.
Am Dienstag, 23. Juni und Mittwoch, 24. Juni verwandelte sich das Kultur- und Veranstaltungszentrum k1 in eine Mischung aus Fitnessstudio, Tagungsraum und Vitalstation. Die Beschäftigten waren eingeladen, während der Arbeitszeit an einem vielfältigen Programm aus Bewegung, Prävention und Beratung teilzunehmen.
Im Mittelpunkt standen praxisnahe Angebote, wie funktionelles Training, Faszientraining sowie verschiedene Gesundheitsvorträge. Ergänzt wurde das Programm durch individuelle Körpermessungen und persönliche Beratungen, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stark nachgefragt wurden. Hier erhielten die Beschäftigten konkrete Hinweise für einen gesünderen Alltag und mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Aber auch für einen spielerischen Zugang war gesorgt: Mit dem sogenannten Flockenrad konnten sich die Teilnehmenden ihr eigenes Müsli „erradeln“, ein Angebot der AOK, das ebenso viel Zuspruch fand wie die gesunde Snack- und Smoothie-Ecke im Foyer.
Für die fachliche Umsetzung sorgten unter anderem die Expertinnen und Experten des Traunmed Sport- und Rehazentrums. Sie erklärten beim Faszientraining anschaulich die Bedeutung des Bindegewebes für Beweglichkeit und Körpergefühl und gaben alltagstaugliche Übungen an die Hand. Beim Funktionellen Training standen ebenfalls alltagsnahe Übungen im Vordergrund, die vor allem bei längerem Sitzen oder einseitigen Belastungen unterstützen sollen. Alle Programmpunkte wurden mehrfach angeboten, um möglichst vielen Beschäftigten, trotz laufendem Dienstbetrieb, die Teilnahme zu ermöglichen.
Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat eröffnete die Veranstaltung und zeigte sich zufrieden mit der Resonanz: „Als Arbeitgeber nehme ich die Sorgfaltspflicht sehr ernst und freue mich, dass viele Kolleginnen und Kollegen in ihre Gesundheit investieren und sich für die Kurse angemeldet haben. Das Schöne an den Übungen ist ja, dass man einige auch ganz leicht in den Büroalltag integrieren kann.“
Mit der zweiten Auflage der Gesundheitstage setzt die Stadt Traunreut ihr Engagement für die betriebliche Gesundheitsförderung fort und macht deutlich, dass Prävention im Arbeitsalltag kein Nebenthema ist.

Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat (Mitte), Regina Rasch, stellv. Direktorin AOK Bayern und der Organisator der Gesundheitstage, Personalleiter der Stadt Traunreut Florian Porschke, eröffnen die zweiten Gesundheitstage der Stadt Traunreut.





Auf reges Interesse ist der Vortrag „Das Wichtigste zu Demenz und Alzheimer – Therapie und Prävention“ gestoßen, der im Rahmen der Angehörigengruppe kürzlich im Mehrgenerationenhaus Traunreut stattfand. Knapp 30 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über das Thema Demenz zu informieren.
Referentin war die Apothekerin Barbara Bindrum, 3. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Südostbayern. In ihrem rund 40-minütigen Vortrag vermittelte sie verständlich und praxisnah Wissenswertes über Demenz- und Alzheimererkrankungen. Dabei ging sie auf den richtigen Umgang mit Medikamenten ebenso ein wie auf verschiedene Therapieansätze, die dazu beitragen können, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Lebensqualität der Betroffenen möglichst lange zu erhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vorbeugung. Bindrum machte deutlich, dass insbesondere pflegende Angehörige durch die oft hohen körperlichen und seelischen Belastungen ihre eigene Gesundheit oft vernachlässigen. Sie riet auf regelmäßige Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte und eine ausgewogene Lebensweise zu achten.
Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich ein angeregter Austausch. Zahlreiche Teilnehmer brachten persönliche Erfahrungen und individuelle Fragen ein, die Barbara Bindrum ausführlich und mit viel Praxisbezug beantwortete.
„Die große Resonanz hat gezeigt, wie hoch der Informationsbedarf rund um das Thema Demenz ist“, so Nathalie Bickel, Quartiersmanagerin der Stadt Traunreut, die sich über die große Resonanz freute. Mehrere Teilnehmer äußerten den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen und einer Wiederholung des Vortrags.
Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ laden das Quartiersmanagement der Stadt Traunreut und das Mehrgenerationenhaus Traunreut zu einem gemütlichen Vormittag der Begegnung ein.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 25. Juni 2026, von 10 bis 12 Uhr im Mehrgenerationenhaus Traunreut statt.
Einsamkeit kann Menschen jeden Alters treffen. Umso wichtiger sind Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft zu erleben. Bei Kaffee und Kuchen können sich die Besucherinnen und Besucher in entspannter Atmosphäre austauschen und einen geselligen Vormittag verbringen.
Musikalische Klänge auf der Konzertgitarre sowie ein kleines literarisches Schmankerl sorgen für besondere Momente. Außerdem werden gemeinsam Anstecker mit der Botschaft „Wir statt alleine“ gestaltet, als sichtbares Zeichen für Gemeinschaft und Geselligkeit.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen gegen Einsamkeit statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Seit dem 8. Juni läuft die Stadtradeln-Aktion in Traunreut und die Resonanz kann sich sehen lassen: Bereits über 50 Teams sind am Start. Noch bis zum 28. Juni können alle mitmachen, die in Traunreut wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Wer das Auto öfter stehen lässt und stattdessen aufs Fahrrad steigt, sammelt nicht nur Kilometer für den Klimaschutz, sondern tut auch etwas für die eigene Gesundheit.
Damit sich das Strampeln noch mehr lohnt, hat die Stadt Traunreut Preise in sechs Kategorien ausgelobt. Ausgezeichnet werden die drei stärksten Einzelfahrerinnen und Einzelfahrer sowie das Team und die Schulklasse mit den meisten Gesamtkilometern und den meisten Kilometern pro Kopf. Zu gewinnen gibt es unter anderem Tickets für das Bergflair Open Air, Gutscheine von lokalen Fahrradgeschäften im Wert von 300 und 150 Euro oder Eintrittskarten für das Traunreuter Freibad. Die aktivste Schule und der aktivste Kindergarten dürfen sich zudem über einen Pokal freuen.
Und es gibt noch eine weitere Gewinnchance: Unter allen Teilnehmenden, die mindestens 200 Kilometer geradelt sind, wird ein Gutschein für einen Radservice verlost.
Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat bedankt sich bereits jetzt herzlich bei den Sponsoren, die die Aktion großzügig unterstützen. Dazu zählen der Fahrradspezialist Wallner aus Matzing, MC Bike Trade Traunreut sowie die städtischen Einrichtungen k1 und die Stadtwerke Traunreut.
Die Preisverleihung findet am Samstag, 11. Juli, im Rahmen des Traunreuter Stadtfestes, auf der Bühne am Rathausplatz statt. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden vorab informiert.


In der Stadtbücherei Traunreut ist Nachwuchs eingezogen: Mehr als 40 neue Tonie-Figuren ergänzen ab sofort das beliebte Hörspiel-Angebot für Kinder. Erstmals sind darunter auch Figuren aus der Reihe „My First Tonies“ für Kleinkinder ab einem Jahr. Das Bauernhof-Set ist aus robustem, abwaschbarem, BPA-freiem Silikon und daher auch für Babys geeignet. Pferd, Schwein und Kuh erzählen kurze, altersgerechte Geschichten vom Bauernhof und richten sich damit an die jüngsten Zuhörer.
Auch für ältere Kinder gibt es einiges Neues zu entdecken. Bobo Siebenschläfer, Peppa Wutz und die Schlümpfe sind nun ebenso vertreten wie beliebte Disney-Figuren. Zu den Neuzugängen gehören unter anderem der Esel I-Aah und Ferkel aus den Winnie-Puuh-Geschichten. Insgesamt stehen den jungen Leserinnen und Lesern inzwischen mehr als 350 Tonie-Figuren zur Auswahl.
„Die Tonies sind aus der Stadtbücherei inzwischen kaum mehr wegzudenken“, sagt Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. „Die große Nachfrage zeigt, wie gut das Angebot bei den Familien ankommt. Deshalb freue ich mich, dass wir den Bestand erneut um mehr als 40 Figuren erweitern konnten. Geschichten regen die Fantasie an und wer schon früh Freude am Zuhören entwickelt, greift später oft auch ganz selbstverständlich zum Buch.“
Aufgrund der hohen Nachfrage dürfen Tonie-Fans maximal drei Figuren gleichzeitig ausleihen. Eine Verlängerung der Leihfrist ist möglich. Die Tonies können während der Öffnungszeiten direkt in der Stadtbücherei ausgesucht und ausgeliehen werden.
Die Stadtbücherei Traunreut ist an folgenden Tagen geöffnet:
Dienstag und Mittwoch von 12 – 18 Uhr,
Donnerstag und Freitag von 10 – 18 Uhr und am
Samstag von 10 – 13 Uhr.

Zahlreiche Familien, Eltern und Interessierte nutzten am Samstag, 13. Juni, die Gelegenheit, die städtische Kindertagesstätte Schneckenhaus beim Tag der offenen Tür kennenzulernen. Zwischen 10 und 14 Uhr herrschte in der Einrichtung reges Treiben: Kinder spielten, bastelten und gingen auf Schatzsuche, während Eltern und Gäste einen Einblick in die pädagogische Arbeit der Kita erhielten.
Nach der Begrüßung durch Kita-Leiterin Sabine Zorba und den Referenten für Kindertagesstätten und Schulen, Stadtrat Johann Jobst, standen zunächst die Kinder im Mittelpunkt. Mit ihrem Auftritt „Party im Schneckenhaus“ eröffneten sie den Tag der offenen Tür und wurden dafür mit viel Applaus belohnt.
Anschließend konnten die Besucherinnen und Besucher das vielfältige Angebot der Einrichtung entdecken. Während Eltern und Interessierte bei der Vorstellung des pädagogischen Konzepts mit dem Team ins Gespräch kamen, warteten auf die Kinder zahlreiche Mitmachstationen. Ob Bastelangebote, pädagogische Aktionen in den Schwerpunkträumen oder eine spannende Schatzsuche – überall gab es etwas zu entdecken. Besonders großen Andrang gab es beim Kinderschminken und bei der Luftballonmodellage, die bei den kleinen Gästen sichtbar gut ankamen.
Für den musikalischen Rahmen sorgten die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Traunwalchen unter der Leitung von Manfred Berger. Mit ihrem Auftritt trugen sie zur fröhlichen Atmosphäre des Festes bei.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Neben Kaffee aus dem Baruli-Bulli und einem reichhaltigen Kuchenbuffet konnten sich die Gäste an griechischen Spezialitäten erfreuen. Das Buffet wurde großzügig vom Restaurant Athen Traunreut gespendet.
Ein Fest dieser Größenordnung ist nur durch das Engagement vieler Beteiligter möglich. Die städtische Kindertagesstätte Schneckenhaus bedankt sich deshalb herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, Helferinnen und Helfern sowie bei allen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

Die Sommerferien rücken näher und bei der Stadt Traunreut laufen die Vorbereitungen für das Ferienprogramm bereits auf Hochtouren. Damit Kinder und Jugendliche auch heuer wieder aus einer möglichst großen Vielfalt an Angeboten wählen können, sind Vereine, Organisationen und engagierte Einzelpersonen eingeladen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen.
Fest eingeplant sind bereits ein Ausflug in den Bayern-Park, Fahrten zu den Bayern-Kamelen sowie ein Action-Tag im wilden Wald mit einem Besuch im Salzbergwerk, die von der Stadt organisiert werden.
„Das Traunreuter Ferienprogramm bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Neues zu entdecken, Freundschaften zu knüpfen und gemeinsam schöne Ferienerlebnisse zu sammeln. Gleichzeitig ist es für viele Familien eine wichtige Unterstützung, wenn sie ihre Kinder gut betreut wissen“, betont Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.
Im vergangenen Jahr standen 57 Veranstaltungen zur Auswahl. „Es wäre schön, wenn wir dieses umfangreiche Angebot auch in diesem Jahr wieder gemeinsam auf die Beine stellen könnten. Bei allen, die sich mit ihren Ideen und ihrem Engagement einbringen, möchte ich mich schon jetzt herzlich bedanken“, so Dangschat.
Vereine, Organisationen und Einzelpersonen können ihre Angebote noch bis zum 30. Juni unter traunreut.feripro.de anmelden. Die Veranstaltungen sollten möglichst über die gesamte Ferienzeit verteilt werden. Wer Unterstützung bei der Anmeldung benötigt, kann sich an die Mitarbeitenden der Stadt Traunreut wenden, per E-Mail an
ferienprogramm@traunreut.de oder telefonisch unter 08669 857 141.
Für Familien beginnt die Anmeldung am 14. Juli. Am ersten Tag können pro Kind maximal drei Veranstaltungen gebucht werden. So soll möglichst vielen Kindern die Teilnahme am Ferienprogramm ermöglicht werden.
Es ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre in Traunreut, und es ist früher fertig geworden als geplant. Pünktlich zum Auftakt der Aktion „Stadtradeln“ hat die Stadt am Montag, 8. Juni, die ausgebaute Gemeindestraße Frühlinger Spitz offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie von den beteiligten Einrichtungen und Unternehmen kamen zur feierlichen Eröffnung zusammen. Für den Verkehr freigegeben wurde die neue Straße bereits am 21. Mai.
Wer den Frühlinger Spitz noch von früher kennt, erinnert sich an enge Fahrbahnbereiche, unübersichtliche Situationen und wenig Raum für Radfahrer und Fußgänger. Heute präsentiert sich die wichtige Verkehrsachse im Osten Traunreuts grundlegend verändert. Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurde die Fahrbahn auf 6,50 Meter verbreitert. Hinzu kommt ein durchgängiger, baulich getrennter Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern. Der Nutzen zeigt sich vor allem im Alltag: Schülerinnen und Schüler gelangen sicherer zur Schule, Radfahrer erhalten mehr Raum und auch für den motorisierten Verkehr sorgen die neuen Verkehrsflächen für deutlich bessere Sichtverhältnisse und eine klare Verkehrsführung.
Mit der Fertigstellung des Frühlinger Spitzes hat die Stadt eines der anspruchsvollsten Infrastrukturvorhaben der vergangenen Jahrzehnte erfolgreich abgeschlossen. Nach mehr als 20 Jahren Planung konnte das Projekt innerhalb kurzer Bauzeit umgesetzt werden.
„Der Weg bis zur Verkehrsfreigabe war lange und von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Daher freut es mich besonders, dass die Umsetzung jetzt in rekordverdächtiger ‚Traunreut-Geschwindigkeit‘ erfolgt ist“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat bei der offiziellen Eröffnung der neugestalteten Straße. Dass die Bauarbeiten deutlich schneller abgeschlossen werden konnten als ursprünglich vorgesehen, führt Dangschat auf die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten zurück: „Die Stadtverwaltung, das Ingenieurbüro BSM, die ausführenden Firmen – insbesondere die Firma Streicher –, die Spartenträger sowie die angrenzenden Einrichtungen standen während der gesamten Bauzeit in engem Austausch“. Einen wesentlichen Anteil am Gelingen habe zudem die BSH Hausgeräte GmbH als Hauptanliegerin gehabt. „Mit dem Frühlinger Spitz haben wir eine moderne Verkehrsanbindung geschaffen und zugleich für mehr Sicherheit gesorgt“, so Dangschat weiter.
Auch entlang der Strecke hat sich das Erscheinungsbild sichtbar verändert. Zwischen Fahrbahn sowie Geh- und Radweg wurden 38 Bäume und verschiedene Sträucher gepflanzt. Sie gliedern den Straßenraum und schaffen zugleich eine klare Trennung der Verkehrsbereiche. Im Bereich der Jugendsiedlung sorgt ein begrünter Erdwall künftig für zusätzlichen Lärmschutz. Eine neue Querungshilfe auf Höhe des BSH-Parkplatzes erleichtert insbesondere Kindern und Jugendlichen das sichere Überqueren der Straße.
„Der Ausbau war weit mehr als ein reines Straßenbauprojekt“, erläuterte Bauingenieur Robert Fendt vom Ingenieurbüro BSM. Parallel zu den sichtbaren Maßnahmen seien umfangreiche Arbeiten im Untergrund erfolgt. So verlegten die Stadtwerke Traunreut unter anderem neue Wasserleitungen und erneuerten die Wasseranschlüsse der Jugendsiedlung.
Den kirchlichen Segen für die neue Straße spendeten gleich drei Geistliche: der katholische Pfarrer Thomas Tauchert, der evangelische Pfarrer Stefan Hradetzky sowie der rumänisch-orthodoxe Pfarrer Constantin Bartok. Zum Abschluss dankte Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat allen am Bau Beteiligten für ihren Einsatz. Die erfolgreiche Umsetzung sei das Ergebnis sorgfältiger Planung, hoher fachlicher Kompetenz und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gewesen. „Dass große Projekte in Traunreut mit Augenmaß, Verlässlichkeit und einem engen Schulterschluss aller Beteiligten umgesetzt werden, hat sich nicht zum ersten Mal gezeigt“, freut sich Dangschat.












Ab 08.06.2026 beginnt die Verlegung von Fernwärmeleitungen im Bereich des St.-Georgs-Platzes. Es werden mehrere Mehrfamilienhäuser und ein Einfamilienhaus an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen werden, insgesamt etwa 140 Wohneinheiten. Die Leistung aller neu anzuschließenden Gebäude beträgt ca. 600 kW. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Ende September 2026 geplant.
Aufgrund der Arbeiten ist bis Ende Juli eine Vollsperrung der Fahrbahn im eingezeichneten Bereich (St.-Georgs-Platz/Theodor-Körner-Str./St.-Georgs-Weg) notwendig. Bei der Erstellung des Hausanschlusses St.-Georgs-Weg 1-2 ist die Durchfahrt Richtung Theodor-Körner-Straße möglich.
