Wegen der Verlegung von Hausanschlüssen wird der Traunring von Montag, 19. Oktober bis voraussichtlich Freitag, 30. Oktober im Bereich zwischen Hausnummer 24 und 26 vollständig gesperrt.

Die Sperrung betrifft Autos, Fahrräder und Fußgänger.

Der Verkehr wird über die Carl-Köttgen-Straße, den Rathausplatz und die Eichendorffstraße umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert.   

Vier Mitglieder der Kreisgruppe der Siebenbürger Sachsen haben sich am Montag, 12. Oktober ins Goldene Buch der Stadt Traunreut eingetragen. Bei einem Empfang im Rathaus honorierte Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Gemeinschaft und den Erhalt ihrer Kultur. Anlass war auch das 30. Kronenfest, das die Kreisgruppe in diesem Jahr gefeiert hat.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde würdigte Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat die Verdienste von vier langjährigen Mitgliedern der Kreisgruppe Traunreut. Dazu gehörten der Ehrenvorsitzende Norbert Klein, der die Gruppe von 2002 bis 2014 leitete, und der heutige Vorsitzende Richard Schneider, der dieses Amt seit 2014 innehat. Auch Oswald Zerwes, von 1992 bis 1994 stellvertretender Vorsitzender und heute Verwalter des Kulturguts und Reisereferent, durfte sich ins Goldene Buch eintragen. Als „lebende Enzyklopädie“ kennt er die Geschichte der Gruppe wie kaum ein anderer. Andres Lauer, seit 2006 stellvertretender Vorsitzender und seit vielen Jahrzehnten Leiter der Jugend und der Tanzgruppen, komplettierte die Runde.

„Die vier Geehrten haben die Kreisgruppe in unserer Stadt über viele Jahre geprägt und dazu beigetragen, dass die Kultur der Siebenbürger Sachsen in Traunreut bis heute lebendig ist. Mit ihrem Einsatz bewahren sie die Traditionen ihrer Siebenbürgischen Heimat und geben sie an die nächste Generation weiter. Veranstaltungen wie das Kronenfest oder der Kathreinenball sind längst feste Bestandteile des kulturellen Lebens unserer Stadt. Dass diese Feste Jahr für Jahr mit so viel Engagement organisiert und gefeiert werden, verdient große Anerkennung“, betonte Hans-Peter Dangschat.

Die Kreisgruppe Traunreut wurde am 8. November 1974 in Traunreut gegründet. Neben der Unterstützung von Landsleuten beim Neuanfang gehörten die Pflege des Brauchtums und die Weitergabe der eigenen Kultur von Beginn an zu ihren wichtigsten Aufgaben. Mit Tanzgruppen und Festen wie dem Kronenfest, das in diesem Jahr zum 30. Mal stattfand, halten die Siebenbürger Sachsen ihre Tradition bis heute lebendig.

Norbert Klein dankte Hans-Peter Dangschat: „Wir Siebenbürger Sachsen haben nach schweren Zeiten in Bayern eine neue Heimat gefunden. Wir wurden hier mit viel gutem Willen aufgenommen, konnten uns integrieren und ein neues Leben aufbauen. Dafür sind wir sehr dankbar – vor allem, wenn man sieht, wie schwer es fremde Leute heute oft haben, nicht in Deutschland, aber anderswo in der Welt.“  

Vier Siebenbürger Sachsen der Kreisgruppe Traunreut mit Eintrag ins Goldene Buch geehrt: v. l. Stellvertretender Vorsitzender Andres Lauer, Verwalter des Kulturguts und Reisereferent Oswald Zerwes, Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Ehrenvorsitzender Norbert Klein und Vorsitzender Richard Schneider.

Wegen einer Personalversammlung schließt das Traunreuter Rathaus am
Montag, 19. Oktober, bereits um 15.30 Uhr.

Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis.  

Kindercampus, Munapark West, öffentliche Plätze: Bei der ersten Bürgerversammlung des Jahres informierte Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat am Montag, 12. Oktober, im Traunreuter k1 über die Entwicklung der Stadt. Über 100 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt anzusprechen.

„Die Bürgerversammlungen sind für mich die wichtigsten Veranstaltungen im Jahr. Denn hier kann ich mit Ihnen persönlich ins Gespräch kommen und wir können direkt besprechen, was Sie bewegt“, sagte Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat zur Begrüßung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Fachbereiche standen nach seinem Bericht an Informationsständen für Fragen bereit. Themen, die auch für andere Besucher interessant waren, griff Moderatorin Evi Dettl, Leiterin der Stabsstelle Koordination und Kommunikation, anschließend im Plenum auf.

Kindercampus, Straßenbau und neue Wohnungen

Beim größten Bauprojekt der Stadt ist bereits viel geschafft: Am Kindercampus wurde in diesem Jahr Richtfest gefeiert, inzwischen laufen der Innenausbau sowie der Einbau von Fenstern und Holzfassaden. Zum Schuljahr 2027/2028 soll die neue Grundschule Nord fertig sein. Danach wird das alte Schulgebäude abgerissen und macht Platz für eine Kindertagesstätte, die 2029 eröffnen soll. Künftig können auf dem Campus Kinder von null bis zehn Jahren betreut werden. Die Grundschule bietet Platz für drei Klassen pro Jahrgang und einen gebundenen Ganztag. Als Startchancen-Schule erhält sie zudem eine besondere Förderung, um Kindern bessere Bildungschancen zu ermöglichen.

In Traunwalchen ist die neue Kita Mariä Geburt bereits seit September in Betrieb. Mit etwas Verzögerung folgt bald auch die Kita Zaubergarten. Eine Besonderheit der Einrichtung in der Gartenstraße ist die Zusammenarbeit mit der Firma Heidenhain. Das Unternehmen beteiligt sich an den Bau- und Betriebskosten und wird die Kita als Betriebskindergarten für seine Beschäftigten nutzen.

Auch bei den Straßenbaumaßnahmen geht es weiter. Der Frühlinger Spitz wurde verbreitert und mit einem baulich getrennten Geh- und Radweg ausgestattet. Das soll vor allem für Schülerinnen und Schüler sowie für die Beschäftigten der Firma BSH mehr Sicherheit bringen. Derzeit wird die Gemeindeverbindungsstraße von Haßmoning nach Pattenham ausgebaut. Der Abschnitt auf Traunreuter Stadtgebiet soll bei geeigneter Witterung im Dezember fertig sein. Im Frühjahr 2027 folgt die Strecke bis Truchtlaching auf dem Gebiet der Gemeinde Seeon-Seebruck.

Am Munapark West ist nach langer Pause wieder Bewegung auf der Baustelle. Geplant sind ein Aldi-Markt, weitere Einzelhandelsangebote, Büroflächen, eine Seniorenwohnanlage mit 76 Wohnungen und 84 weitere Wohnungen, vor allem für Familien. Für mehrere Bauabschnitte ist der Baubeginn 2027 vorgesehen. Auch beim Wohnungsbau insgesamt will die Stadt schneller vorankommen und die Möglichkeiten des sogenannten Bauturbos nutzen. Damit sollen beispielsweise Aufstockungen und Umbauten einfacher werden.

Neues digitales Angebot im Bürgerservice

Eine Neuerung steht im Bürgeramt an: Ab Mitte November sollen Bürgerinnen und Bürger mit Bürgerservice-Live ausgewählte Anliegen rechtssicher und datenschutzkonform online erledigen können. Dazu gehören etwa Führungszeugnisse, Meldebescheinigungen und Rentenauskünfte. Der Gang ins Rathaus wird damit in vielen Fällen überflüssig, ist aber natürlich nach wie vor möglich.

Öffentliche Plätze für alle zurückgewinnen

Im Plenum wurde dann abschließend besonders intensiv über die Situation am Eichendorff-Park und am St.-Georgs-Platz diskutiert. Bürgerinnen und Bürger berichteten von Lärmbelästigungen, randalierenden und alkoholisierten Personen, Müll und abgestellten Fahrzeugen. Die Stadt kenne die Probleme und arbeite gemeinsam mit der Polizei an Lösungen. Dazu gehören verstärkte Kontrollen, Platzverweise und die Ahndung von Verstößen, so Erster Bürgermeister Dangschat.

Ein Abbau der Holzhäuschen am Eichendorff Park ist laut Dangschat nicht möglich, da es sich um eine geförderte Maßnahme handelt. Man wolle außerdem nicht, dass sich die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger von einer kleinen Minderheit verdrängen lasse. Ziel sei vielmehr, Störungen konsequent zu verfolgen und den Platz für die friedliche Stadtgesellschaft zurückzugewinnen.

Auch kleinere, aber für den Alltag wichtige Anliegen kamen zur Sprache. So fragte ein Besucher nach den Bänken entlang der Spazier- und Radwege zwischen Traunwalchen und Hörzing. Hier sagte der Erste Bürgermeister unkomplizierte Unterstützung durch den Bauhof zu. Auch ungünstig platzierte Mülleimer könnten versetzt werden.

Grünes Licht gab es auch für die öffentliche Nutzung der Außenanlagen des neuen Kindercampus nach der Fertigstellung. Die sei von Anfang an mitgedacht worden, so Dangschat. Auch den Wunsch nach einer Boccia-Bahn nahm der Erste Bürgermeister mit und sagte zu, die Möglichkeiten zu prüfen.

Die Bürgerversammlung in Traunreut war der Auftakt zu insgesamt vier Terminen. Neben zwei weiteren Präsenzveranstaltungen in Traunwalchen und Sankt Georgen am 20. bzw. 21. Oktober, wird es auch wieder eine Online-Bürgerversammlung am 28. Oktober geben.

Traunreuter Kirta 2026

Die Vorfreude auf die Traunreuter Kirta steigt: Bei der Bierprobe am Montag, 12. Oktober, stand das Festbier für die diesjährige Veranstaltung im Mittelpunkt. Gebraut wird es natürlich auch in diesem Jahr von der heimischen Schlossbrauerei Stein. Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Brauerei-Geschäftsführer Markus Milkreiter, Christian Ehinger (Amtsleiter Kultur, Stadt Traunreut), Christian Eder (Vertriebsleiter Schlossbrauerei Stein) und Braumeister Sebastian Lochner überzeugten sich gemeinsam von dem süffigen Festbier, das ab Freitag, 16. Oktober in der Kirtahütte ausgeschenkt wird.

„Die Kirta bringt die Menschen in unserer Stadt zusammen – zum Ratschen, zum Feiern und um gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Dazu gehört natürlich auch ein gutes Bier aus der Region. Ich freue mich auf drei gesellige Wochenenden und viele Begegnungen in unserer Kirta-Hütte“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.

v.l.: Braumeister Sebastian Lochner, Brauerei-Geschäftsführer Markus Milkreiter, Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Christian Ehinger (Amtsleiter Kultur, Stadt Traunreut) und Christian Eder (Vertriebsleiter Schlossbrauerei Stein) überzeugten sich von der hervorragenden Qualität des Kirtabiers 2026.

Erstmals erstreckt sich die Traunreuter Kirta über drei Wochenenden: Bis zum 31. Oktober erwarten die Gäste in der Hütte am Marktplatz Live-Musik, bayerische Schmankerl und unterhaltsame Stunden. Der Eintritt ist frei. Anlass für die Verlängerung ist die große Nachfrage im vergangenen Jahr, als die Hütte freitags und samstags regelmäßig voll war. Ein besonderer Höhepunkt wird das zweite Festwochenende, an dem der GTEV D’Traunviertler Traunwalchen sein 55-jähriges Bestehen feiert. An diesem Wochenende öffnet die Kirta auch am Sonntag für einen Hoagascht mit den Trachtlerinnen und Trachtlern. Auch Gäste aus den Partnerstädten Nettuno in Italien, Virovitica in Kroatien und Lucé in Frankreich haben ihren Besuch angekündigt.

Tischreservierungen und weitere Informationen unter www.traunreuter-kirta.de. Für das erste Kirta-Wochenende sind schon alle möglichen Reservierungen ausgeschöpft, aber für spontane Besucherinnen und Besucher stehen immer auch freie Tische ohne Reservierung zur Verfügung. Früh da sein oder eine Reservierung für die weiteren Wochenenden lohnen sich.

Im April hat Brückner Maschinenbau einen neuen Standort in Traunreut bezogen. In Oberdorf bündelt das Unternehmen die Vorbereitung von Komponenten und Modulen sowie die zugehörigen Lager- und Logistikprozesse. 60 Jahre lang waren diese Aufgaben direkt am Unternehmenshauptsitz in Siegsdorf angesiedelt. In Oberdorf sind die bislang auf mehrere Bereiche und externe Lager verteilten Aktivitäten nun an einem Standort zusammengeführt. Kürzere Wege und eine bessere Abstimmung ermöglichen effizientere Arbeitsabläufe.

Bei einem Rundgang erläuterte Brückner Maschinenbau-CEO Nicolas Beyl dem Ersten Bürgermeister Hans-Peter Dangschat die Abläufe in den neuen Montagehallen.

Inzwischen ist der Betrieb gut angelaufen und CEO Nicolas Beyl hat dem Ersten Bürgermeister Hans-Peter Dangschat den neuen Standort des Unternehmens bei einer Führung näher vorgestellt. Ein Rundgang durch die Gebäude und Hallen bot Einblicke in die modernen Arbeitsbereiche für die Vorbereitung von Komponenten und Modulen sowie die Logistik. „Die Ansiedlung von Brückner Maschinenbau ist ein positives Signal für die stete Weiterentwicklung der Stadt Traunreut als starker Wirtschaftsstandort. In diesen neuen Gebäuden zeigt sich, wie moderne Arbeitsbereiche und durchdachte Abläufe ineinandergreifen“, so Dangschat.

Das rund 48.000 Quadratmeter große Gelände verbindet bestehende Gebäude mit neu errichteten Hallen, die gezielt auf die betrieblichen Anforderungen ausgerichtet sind. Optimierte Raumaufteilungen und eine moderne technische Ausstattung schaffen die Voraussetzungen für zuverlässige Abläufe und hohe Qualitätsstandards. Verbesserte Kransysteme ermöglichen zudem eine sichere und effiziente Handhabung der Komponenten.

Parallel zur Bündelung der Aktivitäten in Oberdorf investiert Brückner Maschinenbau auch am Hauptsitz in Siegsdorf. Dort ist ein neues Customer Innovation Center geplant, das bis 2029 fertiggestellt werden soll. Es soll zusätzliche Möglichkeiten für Entwicklung, Erprobung und Zusammenarbeit schaffen. Brückner Maschinenbau entwickelt seit 1960 Anlagen zur Herstellung von Kunststofffolien für Verpackungen und technische Anwendungen. Weltweit sind mehr als 1.000 Brückner-Anlagen im Einsatz. Das Unternehmen gehört zur familiengeführten Brückner Group mit rund 3.200 Beschäftigten an 21 Standorten in zwölf Ländern.

v.l.: Marlene Hurmer, Hubert Wörgötter, Thomas Buchner (alle Brückner Maschinenbau), Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat,
Andreas Niedermirtl (Leitung Stabsstelle Strategie und Wirtschaft, Stadt Traunreut), Nicolas Beyl (CEO, Brückner Maschinenbau)

Ein besonderer Geburtstag gab im Seniorenwohnen der Lebenshilfe Traunreut Anlass zur Freude: Edelgard Knirsch wurde 90 Jahre alt. Sie ist die erste Bewohnerin der Einrichtung, die dieses Alter erreicht hat. Am Tag ihres Geburtstages, dem 26. September, feierte Edelgard Knirsch im Familienkreis in Adlgaß. Später wurde auch in ihrer Wohngruppe gemeinsam gefeiert. Bei einer weiteren Feierstunde gratulierten Zweiter Bürgermeister Reinhold Schroll und der Bereichsleiter der Lebenshilfe Andreas Falterer mit Blumen und herzlichen Worten.

Zweiter Bürgermeister Reinhold Schroll überbrachte Edelgard Knirsch die herzlichen Glückwünsche der Stadt Traunreut.

Neben den Gratulationen für die Jubilarin war der Besuch auch ein Zeichen der Wertschätzung für die wichtige Arbeit der Lebenshilfe, die Edelgard Knirsch seit vielen Jahren begleitet. Seit ihrer Geburt lebt Edelgard Knirsch mit einer körperlichen und einer kognitiven Behinderung. 1999 zog sie in das Haus Pertenstein der Lebenshilfe und war in der Lebenshilfe-Werkstatt tätig. 2013 wechselte sie in das damals neu eröffnete Seniorenwohnen. Dort gehört sie zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der ersten Stunde. Bis heute erfreut sich Edelgard Knirsch guter Gesundheit.

1936 in Nordmähren geboren, erlebte sie bereits als junges Mädchen Flucht und Vertreibung. Der Weg der Familie führte zunächst nach Reit im Winkl, wo die heute 90-Jährige die Schule besuchte. 1951 zog die Familie nach Traunreut. Die Aufbaujahre und die Entwicklung der jungen Gemeinde und späteren Stadt hat Edelgard Knirsch von Anfang an miterlebt. Ihr Vater, der Lehrer und Musikpädagoge Siegfried Knirsch, prägte das musikalische Leben und die Jugendarbeit in den Aufbaujahren Traunreuts. Als „Vati Knirsch“ begeisterte er junge Menschen für gemeinsames Singen, Musizieren und Tanzen. Er baute eine Jugendblaskapelle auf, die als Vorläuferin der späteren Stadtkapelle gilt. Noch heute erinnert der Siegfried-Knirsch-Weg in Traunreut an ihn.

Auch für Edelgard Knirsch selbst gehören Musik und Gemeinschaft seit jeher zum Leben. Sie hat immer gerne gesungen, getanzt und Theater gespielt. Passend dazu wurde auch die Feierstunde musikalisch begleitet. Zu den Klängen einer Ziehharmonika sang die Jubilarin zusammen mit ihrer Schwester Rothraud Knirsch, den Bewohnerinnen und Bewohnern, dem Betreuungsteam und den Festgästen vertraute Lieder.

Die Stadt Traunreut wünscht Edelgard Knirsch und ihrer gesamten Wohngruppe weiterhin viele gesellige Stunden und vor allem Gesundheit.

Bereichsleiter Andreas Falterer gratulierte ebenfalls herzlich.



Unter dem Motto „Bei uns daheim“ hat die Stadtbücherei Traunreut 300 neue Bücher aus der Region angeschafft. Die Auswahl reicht von aktuellen Heimat- und Frauenromanen über Regionalkrimis bis hin zu Wander- und Reiseführern sowie Sachbüchern über die Geschichte und Landschaft der Region.

„Regionale Bücher haben bei unseren Leserinnen und Lesern eine große Fangemeinde. Viele möchten Geschichten von Menschen lesen, deren Lebensumstände ihnen vertraut erscheinen, oder Orte wiedererkennen, die sie selbst kennen. Mit unserer neuen Auswahl wollen wir diese Lust am Lesen und am Entdecken wecken“, erklärt Stadtbüchereileiterin Sabrina Liebau.

Zu den neu angeschafften Büchern gehört unter anderem Literatur von Roswitha Gruber, die in Reit im Winkl lebt. In ihrem neuen Roman „Flucht aus dem Kloster“ erzählt die ehemalige Lehrerin von einer jungen Frau im Zwiespalt zwischen Pflicht und Gefühl. Diese überarbeitete Neuauflage des Romans „Die entflohene Nonne“ beruht auf wahren Begebenheiten. Auch Hans Ernst, einer der bekanntesten bayerischen Volksschriftsteller, ist mit seinen Heimatromanen vertreten. Der gebürtige Münchner lebte bis zu seinem Tod in Kolbermoor und schrieb über Menschen und Lebenswelten, die er selbst kannte. In seinem autobiografischen Werk „Der Bauernknecht“ erzählt er von der schweren Arbeit als Knecht und dem mühevollen Leben auf dem Land, aber auch von seiner Liebe zu den Menschen und zum Theater.

Neben Romanen stehen auch Wander- und Reiseführer über den Chiemgau und das Berchtesgadener Land im Regal. Topaktuell ist beispielsweise ein Buch über die 50 beliebtesten Instagram-Spots im Chiemgau. Wer sich der Region lieber auf historische Weise nähert, findet spannende Sachbücher, etwa über die Römerregion Chiemsee. Auch brandneue Regionalkrimis gehören zur Auswahl, darunter die beliebten Provinzkrimis von Friedrich Kalpenstein, in denen Kommissar Constantin Tischler bereits zum wiederholten Mal ermittelt.

Unterstützt wurde die Anschaffung der Regionalliteratur durch die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in München.

Da der Herbst ohnehin nach guten Büchern ruft, hat das Team der Stadtbücherei noch weitere Regale passend zum Herbst bestückt: Mit Blick auf Halloween warten Horrorgeschichten und Thriller auf die erwachsenen Leser und für Kinder stehen Gruselgeschichten neben Pilzratgebern und Strickbüchern bereit.    

Sabrina Liebau, Leiterin der Stadtbücherei, und Nina Wernick, Büchereimitarbeiterin, räumen die neuen Regionalbücher ein.

Was verändert sich, wenn vertraute Alltagssituationen plötzlich zu einer Herausforderung werden? Beim Demenztag im Mehrgenerationenhaus Traunreut konnten die 24 Teilnehmenden dieser Frage nicht nur theoretisch nachgehen. Mit dem Demenzsimulator erlebten sie verschiedene Alltagssituationen aus der Perspektive von Menschen mit Demenz. Die Erfahrungen sorgten für überraschende Erkenntnisse und gaben anschließend viel Gesprächsstoff.

Der Aktionstag fand kürzlich im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche statt und richtete sich an Menschen mit Demenz, Angehörige, Ehrenamtliche und alle, die sich über das Thema informieren wollten. Die Teilnehmenden waren zwischen 25 und 75 Jahre alt.  

Der Demenzsimulator bildete am Vormittag einen Schwerpunkt. An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmenden alltägliche Aufgaben aus der Perspektive eines Demenzkranken erleben. Dabei wurde unmittelbar erfahrbar, wie verunsichernd und anstrengend selbst vertraute Abläufe werden können, wenn Orientierung, Wahrnehmung oder Erinnerungsvermögen beeinträchtigt sind. Im anschließenden Austausch wurden die Eindrücke besprochen und zahlreiche Fragen aufgegriffen.

Für Angehörige stand mit Dr. Sabine Mayr-Gehrke zudem eine Ansprechpartnerin für eine Kurzberatung zur Verfügung. Das Angebot wurde gut angenommen und gab Raum für persönliche Fragen und Anliegen, die sich im Alltag mit einem demenziell erkrankten Menschen stellen.

Am Nachmittag sprach Beate Hamm von der Alzheimer Gesellschaft über „Alzheimer verstehen: Ursachen, Anzeichen und Krankheitsverläufe“. Auch hier entwickelte sich nach dem Vortrag ein intensiver Austausch. Die Teilnehmenden stellten Fragen, brachten eigene Erfahrungen ein und sprachen darüber, was im Umgang mit Demenz im Alltag helfen kann.

Wie praktische Unterstützung aussehen kann, zeigten die Ehrenamtlichen des Seniorengartens Auszeit Traunreut. Sie stellten Beschäftigungs- und Aktivierungsangebote, Spiele und Materialien vor, die sich für Menschen mit Demenz eignen und Anregungen für die Beschäftigung zu Hause geben können.

Dass der Informationsbedarf über den Demenztag hinausgeht, zeigte sich unmittelbar im Anschluss. Es gingen weitere Anmeldungen für die Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“ ein, außerdem meldeten sich zusätzliche Interessierte für die Angehörigengruppe. Mehrfach äußerten Teilnehmende den Wunsch, einen solchen Aktionstag zu wiederholen und weitere Vorträge zum Thema Demenz anzubieten.

Die nächste Möglichkeit zur Information bietet die eben gestartete Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“, die an acht Mittwochnachmittagen über die Erkrankung, den Umgang mit herausfordernden Situationen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige informiert.

Der Demenztag war eine gemeinsame Veranstaltung des Quartiersmanagements der Stadt Traunreut und des Mehrgenerationenhauses Traunreut. Ziel war es, Wissen über Demenz zu vermitteln, Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen und den Blick für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu schärfen.

Am Freitag, 25. September, lud die Stadt Traunreut zum Empfang ins k1 ein. Im Mittelpunkt des Abends standen die Menschen, die sich mit Zeit, Ideen und viel persönlichem Einsatz für Traunreut und seine Bürgerinnen und Bürger engagieren – oft ganz selbstverständlich und ohne großes Aufsehen.

Über 360 Gäste aus Kirchen und Religionsgemeinschaften, Einsatz- und Rettungsorganisationen, Vereinen und Verbänden, Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung gefolgt.

Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat bedankte sich bei den Gästen für ihr Engagement: „Eine Stadt lebt nicht nur davon, was in politischen Gremien beschlossen oder in der Wirtschaft angegangen wird, sondern sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, anpacken und so einen Unterschied in unserer Stadt machen. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.“

Für die passenden Erinnerungen an dem Abend sorgte Reinhard Winkler von Foto Gastager. Er hat die vielen engagierten Menschen ins rechte Licht gerückt und den Empfang fotografisch begleitet. Vielen Dank dafür!

Die Abzüge der Fotos können direkt bei Foto Gastager in Traunreut bestellt werden.

Vielen Dank für Ihr Engagement!

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