Die Sommerferien rücken näher und bei der Stadt Traunreut laufen die Vorbereitungen für das Ferienprogramm bereits auf Hochtouren. Damit Kinder und Jugendliche auch heuer wieder aus einer möglichst großen Vielfalt an Angeboten wählen können, sind Vereine, Organisationen und engagierte Einzelpersonen eingeladen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen.
Fest eingeplant sind bereits ein Ausflug in den Bayern-Park, Fahrten zu den Bayern-Kamelen sowie ein Action-Tag im wilden Wald mit einem Besuch im Salzbergwerk, die von der Stadt organisiert werden.
„Das Traunreuter Ferienprogramm bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Neues zu entdecken, Freundschaften zu knüpfen und gemeinsam schöne Ferienerlebnisse zu sammeln. Gleichzeitig ist es für viele Familien eine wichtige Unterstützung, wenn sie ihre Kinder gut betreut wissen“, betont Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.
Im vergangenen Jahr standen 57 Veranstaltungen zur Auswahl. „Es wäre schön, wenn wir dieses umfangreiche Angebot auch in diesem Jahr wieder gemeinsam auf die Beine stellen könnten. Bei allen, die sich mit ihren Ideen und ihrem Engagement einbringen, möchte ich mich schon jetzt herzlich bedanken“, so Dangschat.
Vereine, Organisationen und Einzelpersonen können ihre Angebote noch bis zum 30. Juni unter traunreut.feripro.de anmelden. Die Veranstaltungen sollten möglichst über die gesamte Ferienzeit verteilt werden. Wer Unterstützung bei der Anmeldung benötigt, kann sich an die Mitarbeitenden der Stadt Traunreut wenden, per E-Mail an
ferienprogramm@traunreut.de oder telefonisch unter 08669 857 141.
Für Familien beginnt die Anmeldung am 14. Juli. Am ersten Tag können pro Kind maximal drei Veranstaltungen gebucht werden. So soll möglichst vielen Kindern die Teilnahme am Ferienprogramm ermöglicht werden.
Das Quartiersmanagement der Stadt Traunreut lädt am Mittwoch, 17. Juni, um 14.30 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Das Wichtigste zu Demenz und Alzheimer – Therapie und Prävention“ ins Mehrgenerationenhaus Traunreut ein.
Barbara Bindrum, 3. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Südostbayern e. V., informiert über Demenz- und Alzheimererkrankungen. In ihrem Vortrag erläutert die Apothekerin aus Siegsdorf unter anderem den richtigen Umgang mit Medikamenten, stellt verschiedene Therapieansätze vor und zeigt Möglichkeiten der Prävention auf. Dabei geht es sowohl um Maßnahmen zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs als auch um die persönliche Vorsorge.
Besonderes Augenmerk gilt pflegenden Angehörigen. Sie tragen selbst ein erhöhtes Risiko an einer Demenzerkrankung zu erkranken und sollten deshalb auch ihre eigene Gesundheit im Blick behalten.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Einen Blick hinter die Kulissen der städtischen Kindertageseinrichtung Schneckenhaus können Interessierte am Samstag, 13. Juni, von 10 bis 14 Uhr werfen. Beim Tag der offenen Tür stellt das pädagogische Team um Einrichtungsleiterin Sabine Zorba die Kita in der Kolpingstraße vor und informiert über das pädagogische Konzept sowie den Kita-Alltag.
„Uns ist es wichtig, Eltern und Kindern unsere pädagogische Arbeit und unsere Räumlichkeiten näherzubringen. So können sie sich ein umfassendes Bild machen und uns persönlich kennenlernen“, erklärt Sabine Zorba.
Für den Tag der offenen Tür hat das Team ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie vorbereitet. Nach der Eröffnung durch die Kita-Kinder warten verschiedene Spiel- und Bastelstationen auf die Besucherinnen und Besucher. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Schatzsuche, Luftballonmodellage und Kinderschminken.
Neben einer Kaffeebar werden erfrischende Getränke sowie ein Buffet mit griechischen Spezialitäten und süßen Leckereien angeboten. Die Musikschule Traunwalchen begleitet die Veranstaltung musikalisch und sorgt für den passenden Rahmen.
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Es ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre in Traunreut, und es ist früher fertig geworden als geplant. Pünktlich zum Auftakt der Aktion „Stadtradeln“ hat die Stadt am Montag, 8. Juni, die ausgebaute Gemeindestraße Frühlinger Spitz offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft sowie von den beteiligten Einrichtungen und Unternehmen kamen zur feierlichen Eröffnung zusammen. Für den Verkehr freigegeben wurde die neue Straße bereits am 21. Mai.
Wer den Frühlinger Spitz noch von früher kennt, erinnert sich an enge Fahrbahnbereiche, unübersichtliche Situationen und wenig Raum für Radfahrer und Fußgänger. Heute präsentiert sich die wichtige Verkehrsachse im Osten Traunreuts grundlegend verändert. Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurde die Fahrbahn auf 6,50 Meter verbreitert. Hinzu kommt ein durchgängiger, baulich getrennter Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern. Der Nutzen zeigt sich vor allem im Alltag: Schülerinnen und Schüler gelangen sicherer zur Schule, Radfahrer erhalten mehr Raum und auch für den motorisierten Verkehr sorgen die neuen Verkehrsflächen für deutlich bessere Sichtverhältnisse und eine klare Verkehrsführung.
Mit der Fertigstellung des Frühlinger Spitzes hat die Stadt eines der anspruchsvollsten Infrastrukturvorhaben der vergangenen Jahrzehnte erfolgreich abgeschlossen. Nach mehr als 20 Jahren Planung konnte das Projekt innerhalb kurzer Bauzeit umgesetzt werden.
„Der Weg bis zur Verkehrsfreigabe war lange und von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Daher freut es mich besonders, dass die Umsetzung jetzt in rekordverdächtiger ‚Traunreut-Geschwindigkeit‘ erfolgt ist“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat bei der offiziellen Eröffnung der neugestalteten Straße. Dass die Bauarbeiten deutlich schneller abgeschlossen werden konnten als ursprünglich vorgesehen, führt Dangschat auf die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten zurück: „Die Stadtverwaltung, das Ingenieurbüro BSM, die ausführenden Firmen – insbesondere die Firma Streicher –, die Spartenträger sowie die angrenzenden Einrichtungen standen während der gesamten Bauzeit in engem Austausch“. Einen wesentlichen Anteil am Gelingen habe zudem die BSH Hausgeräte GmbH als Hauptanliegerin gehabt. „Mit dem Frühlinger Spitz haben wir eine moderne Verkehrsanbindung geschaffen und zugleich für mehr Sicherheit gesorgt“, so Dangschat weiter.
Auch entlang der Strecke hat sich das Erscheinungsbild sichtbar verändert. Zwischen Fahrbahn sowie Geh- und Radweg wurden 38 Bäume und verschiedene Sträucher gepflanzt. Sie gliedern den Straßenraum und schaffen zugleich eine klare Trennung der Verkehrsbereiche. Im Bereich der Jugendsiedlung sorgt ein begrünter Erdwall künftig für zusätzlichen Lärmschutz. Eine neue Querungshilfe auf Höhe des BSH-Parkplatzes erleichtert insbesondere Kindern und Jugendlichen das sichere Überqueren der Straße.
„Der Ausbau war weit mehr als ein reines Straßenbauprojekt“, erläuterte Bauingenieur Robert Fendt vom Ingenieurbüro BSM. Parallel zu den sichtbaren Maßnahmen seien umfangreiche Arbeiten im Untergrund erfolgt. So verlegten die Stadtwerke Traunreut unter anderem neue Wasserleitungen und erneuerten die Wasseranschlüsse der Jugendsiedlung.
Den kirchlichen Segen für die neue Straße spendeten gleich drei Geistliche: der katholische Pfarrer Thomas Tauchert, der evangelische Pfarrer Stefan Hradetzky sowie der rumänisch-orthodoxe Pfarrer Constantin Bartok. Zum Abschluss dankte Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat allen am Bau Beteiligten für ihren Einsatz. Die erfolgreiche Umsetzung sei das Ergebnis sorgfältiger Planung, hoher fachlicher Kompetenz und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gewesen. „Dass große Projekte in Traunreut mit Augenmaß, Verlässlichkeit und einem engen Schulterschluss aller Beteiligten umgesetzt werden, hat sich nicht zum ersten Mal gezeigt“, freut sich Dangschat.












Ab 08.06.2026 beginnt die Verlegung von Fernwärmeleitungen im Bereich des St.-Georgs-Platzes. Es werden mehrere Mehrfamilienhäuser und ein Einfamilienhaus an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen werden, insgesamt etwa 140 Wohneinheiten. Die Leistung aller neu anzuschließenden Gebäude beträgt ca. 600 kW. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Ende September 2026 geplant.
Aufgrund der Arbeiten ist bis Ende Juli eine Vollsperrung der Fahrbahn im eingezeichneten Bereich (St.-Georgs-Platz/Theodor-Körner-Str./St.-Georgs-Weg) notwendig. Bei der Erstellung des Hausanschlusses St.-Georgs-Weg 1-2 ist die Durchfahrt Richtung Theodor-Körner-Straße möglich.

Seit gut sechs Wochen läuft der Ausbau der Verbindung zwischen Haßmoning und Truchtlaching. So sieht es aktuell (28. Mai 2026) auf der Baustelle aus:









Auf der insgesamt 3.150 Meter langen Strecke wird die bestehende, schmale Fahrbahn vollständig erneuert und auf eine Breite von 6,50 Metern ausgebaut. Beidseitige Bankette, Sicherheitsstreifen sowie ein durchgehender, 2,50 Meter breiter Geh- und Radweg schaffen künftig auch eine sichere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer.
Planmäßig wird die Strecke in acht Monaten, am 18. Dezember 2026, wieder für den Verkehr geöffnet. Im nächsten Jahr folgt eine zweite Bauphase, im Sommer 2027 soll die Straße dann komplett neugestaltet sein. Die Stadt Traunreut setzt die Maßnahme gemeinsam mit der Nachbargemeinde Seeon-Seebruck um, wodurch ein nahtloser Ausbau der Straße möglich ist.
Ein zusätzlicher Handlauf in der Küche, ein Sensorlicht im Flur oder ein Haltegriff an der Badewanne – oft sind es kleine Veränderungen, die im Alltag einen großen Unterschied machen können. Wie Seniorinnen und Senioren möglichst lange sicher und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können, darum ging es beim Aktionstag „Zu Hause daheim“ im Mehrgenerationenhaus Traunreut. Rund 30 Interessierte waren der Einladung des Quartiersmanagements der Stadt Traunreut und des Mehrgenerationenhauses gefolgt.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der bayernweiten Aktionswochen „Zu Hause daheim“ statt, die vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales organisiert werden. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Unterstützungsmöglichkeiten es für ältere Menschen und ihre Angehörigen vor Ort gibt, und wie man sich im oft unübersichtlichen Angebot aus Beratungen und Hilfen besser zurechtfinden kann.

Bereits bei der Begrüßung durch Quartiersmanagerin Nathalie Bickel von der Stadt Traunreut und Veronika Ebner vom Mehrgenerationenhaus wurde deutlich, wie groß das Interesse an dem Thema ist. Bickel zeigte sich erfreut über die gute Resonanz. „Wir wollen die unterschiedlichen Angebote für ältere Menschen sichtbar machen und aufzeigen, wo sie Unterstützung bekommen. Heute haben wir verschiedene Ansprechpartner gebündelt, damit Menschen sehen, an wen sie sich mit ihren individuellen Bedürfnissen wenden können. Uns ist wichtig, ein wenig Licht in den Dschungel der vielen Angebote zu bringen“, sagte sie. Zugleich hob sie die enge Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus hervor, das für viele Menschen inzwischen zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden sei.
Im anschließenden Impulsvortrag griff Katharina Babl vom Bayerischen Roten Kreuz den Gedanken der Vernetzung auf und stellte gleich zu Beginn fest: „Ohne einander geht es nicht.“ Damit spannte sie den Bogen zum Kern des Vormittags, dem Zusammenspiel verschiedener Unterstützungsangebote und der Frage, wie Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können. Raum für Raum führte sie die Besucherinnen und Besucher gedanklich durch eine Wohnung – vom Hauseingang bis ins Badezimmer. Dabei zeigte sie auf, wo im Alltag Risiken entstehen können und welche Veränderungen häufig schon mit wenig Aufwand mehr Sicherheit schaffen.
Ein Handlauf an der Küchenzeile könne beispielsweise bei Schwindel Halt geben, eine Stehhilfe das Arbeiten erleichtern. Für Menschen mit Demenzerkrankungen könne ein sogenannter Herdwächter sinnvoll sein: Er unterbricht die Stromzufuhr automatisch, wenn eine Herdplatte zu heiß wird. Auch auf eine gute Beleuchtung legte die Referentin besonderen Wert – etwa durch Bewegungsmelder oder Lichtleisten, die nachts den Weg vom Schlafzimmer ins Bad ausleuchten.
Die Tipps stießen bei den Zuhörenden auf offene Ohren. Immer wieder wurde zustimmend genickt, aufmerksam mitgeschrieben oder nach konkreten Möglichkeiten gefragt. Vieles klang erstaunlich einfach und gerade deshalb alltagstauglich. Besondere Aufmerksamkeit galt dem Badezimmer. Haltegriffe oder Einstiegshilfen könnten häufig schon viel bewirken, erklärte Babl. In anderen Fällen seien auch größere Umbaumaßnahmen sinnvoll, insbesondere bei zunehmenden Mobilitätseinschränkungen. Deutlich wurde an diesem Vormittag aber auch: Lösungen müssen individuell sein. Die Wohnberatung des BRK bietet deshalb Hausbesuche an, um die Situation vor Ort einzuschätzen und gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen passende Maßnahmen zu entwickeln. Darüber hinaus unterstützt sie bei Fragen zur Finanzierung und bei Anträgen.

„Irgendwann braucht jede und jeder von uns Hilfe, um weiterhin möglichst selbstbestimmt leben zu können – oder unseren Angehörigen das Leben zu erleichtern“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. „Die Aktionswochen machen auf dieses Thema aufmerksam, aber auch außerhalb dieses Zeitraums unterstützt die Stadt Traunreut mit der kostenlosen und unabhängigen Beratung unseres Quartiersmanagements. Bitte nutzen Sie dieses Angebot bei der Wohnberatung, aber auch bei sämtlichen anderen Fragen rund ums Älter werden. Wir unterstützen Sie sehr gerne!“, so Dangschat weiter.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Neben der BRK-Wohnberatung stellten sich auch der Pflegestützpunkt des Landkreises Traunstein, die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB), der Seniorengarten „Auszeit“ sowie das Quartiersmanagement der Stadt Traunreut vor.
Der Ausbau der Gemeindestraße Frühlinger Spitz, eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Stadt Traunreut, ist abgeschlossen. Nach weniger als einem Jahr Bauzeit wurde die Straße jetzt wieder für den Verkehr freigegeben. Kernstück des Ausbaus ist der neu angelegte, von der Straße abgesetzte Geh- und Radweg.
„Der Frühlinger Spitz ist eine wichtige Verkehrsachse für Traunreut. Mit dem Ausbau verbessern wir nicht nur den Verkehrsfluss, sondern schaffen vor allem mehr Sicherheit für die vielen Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit diese Straße nutzen“, erklärt Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. Dass die Straße nun bereits freigegeben werden könne, sei auch der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken, insbesondere der engen Kooperation mit der Firma BSH Hausgeräte.
Da der Radverkehr für den Frühlinger Spitz eine wichtige Rolle spielt, unterstützt die Regierung von Oberbayern das Projekt mit rund 1,5 Millionen Euro. Die Auftragssumme beträgt voraussichtlich rund 2,7 Millionen Euro.

Die Kapellenstraße in Traunwalchen ist vom 26.05.2026 bis voraussichtlich 17.07.2026 gesperrt. Grund für die Vollsperrung ist die Herstellung des Gehwegs.
Die Stadt Traunreut bittet um Verständnis für die Einschränkungen.

Das Restaurant Athen in Traunreut startet mit drei Produkten in das Fairtrade-Programm: Milch, Zuckersticks und brauner Zucker tragen bereits das Fairtrade-Logo. Ihr Engagement haben die beiden Geschäftsführer „Agi“ Argirios Vlachos und „Jianni“ Ivan Stegkneev der Fairtrade-Lenkungsgruppe jetzt offiziell bestätigt.
Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat gratulierte zu diesem Schritt: „Bei fair gehandelten Produkten zählt jeder Beitrag – und in der Gastronomie kommen schnell große Mengen zusammen, die dann auch einen Unterschied machen. Es freut mich sehr, dass das Restaurant Athen nun ein weiteres Aushängeschild für die Fairtrade-Stadt Traunreut ist – und ich bin mir sicher, dass die faire Produktpalette schon bald erweitert wird“, so Dangschat.

Ab mindestens zwei fair gehandelten Produkten kann ein Gastronomiebetrieb einer Fairtrade-Stadt für die Zertifizierung positiv angerechnet werden. Die Stadt Traunreut trägt seit acht Jahren diesen Titel, der alle zwei Jahre neu geprüft wird. Grundlage sind neben zahlreichen lokalen Geschäften sowie Cafés und Restaurants, die fair gehandelte Produkte anbieten (die erforderliche Menge der Betriebe errechnet sich nach der Einwohnerzahl), noch weitere vier Kriterien. Dazu gehören ein Beschluss des Stadtrats, in dem die Unterstützung des fairen Handels festgeschrieben ist sowie fair gehandelter Kaffee und Zucker in den Sitzungen der Gremien. Außerdem punktet Traunreut mit Informations- und Bildungsangeboten in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Vereinen und Kirchengemeinden inklusive des bewussten Verwendens von Fairtrade-Produkten bei Veranstaltungen. Die Steuerungsgruppe um Helga Zembsch koordiniert alle Fairtrade-Aktivitäten in Traunreut und informiert regelmäßig über Aktionen.
Fairtrade ist eine gemeinnützige Organisation, die ihr Siegel für fair gehandelte Produkte vergibt. In 131 Ländern weltweit werden inzwischen Fairtrade-Produkte verkauft. Fairtrade setzt sich so für menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Kleinbauernfamilien und Beschäftigte in Afrika, Lateinamerika und Asien ein. Kinderrechte, Geschlechtergerechtigkeit und die Anpassung an die Auswirkungen von Klimaveränderungen sind weitere wichtige Themen, die Fairtrade angeht.