Die Stadt Traunreut hat zusammen mit der Energieagentur Südostbayern GmbH und der Verbraucherzentrale Bayern e.V. die Beratungsaktion „Check Dein Haus“ gestartet. Die Stadt bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern 2025 insgesamt 100 kostenlose „Energie-Checks“ an und übernimmt den Eigenanteil von 40 Euro pro Beratung. Das kostenlose Angebot gilt für die ersten 100 Anmeldungen.

Bei der Auftaktveranstaltung im k1 Kultur- und Veranstaltungszentrum informierte Energieberater Peter Pospischil über die Eckpfeiler einer Gebäudemodernisierung, den Ablauf und die Inhalte des Energie-Checks. „Sanierung der Gebäudehülle, Wärmedämmung, Fenster, Heizungsanlage, Nutzung der Solarenergie und Stromverbrauch – all das sind die Inhalte der Beratung“ so Pospischil. Der Immobilienbesitzende erfährt damit von einem qualifizierten Energieberater alles über die energetische Situation des Hauses oder der eigenen Wohnung. Der Experte betrachtet die Heizungsanlage sowie die Gebäudehülle des Wohnhauses und bespricht mit dem Eigentümer, wie der Energieverbrauch gesenkt und gleichzeitig der Wohnkomfort gesteigert werden kann. Falls gewünscht, geht der Energieberater auch der Frage nach, ob der Einsatz erneuerbarer Energien im konkreten Fall sinnvoll wäre. Das Ergebnis des Energie-Checks erhält der Immobilienbesitzer zusammengefasst in Form eines standardisierten Kurzberichts inklusive Handlungsempfehlungen.

Die Berater sind sowohl von der Energieagentur Südostbayern wie auch von der Verbraucherzentrale zu Neutralität und Unabhängigkeit verpflichtet, betont Sigrid Goldbrunner, Regionalmanagerin Energieberatung bei der Verbraucherzentrale Bayern e.V. Auch deshalb komme das Angebot bei den Immobilienbesitzern gut an. „Sanierungsmaßnahmen tragen zur Reduktion der Energiekosten bei, gleichzeitig steigt der Wohnkomfort in den Gebäuden“, so Bettina Mühlbauer, Geschäftsführerin der Energieagentur.

„Die Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, dass das Thema energetische Sanierung viele Menschen beschäftigt. Als Stadt möchten wir gemeinsam mit der Energieagentur Südostbayern dazu beitragen, Haus- und Wohnungsbesitzende in Traunreut sowohl fachlich als auch finanziell zu unterstützen“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. Die Besucherinnen und Besucher hatten nach der Präsentation direkt die Möglichkeit erste Fragen an die Experten zu stellen. Dabei wurden beispielsweise die Themen Wärmepumpen, Photovoltaik und Fernwärme angesprochen.

Finanziert wird die „Check Dein Haus“-Aktion aus Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums. Der Aufwand für die Organisation der Aktion wird von der Stadt Traunreut übernommen, wie auch der fällige Eigenanteil für die Checks von 40 Euro. Der Energie-Check mit einem Wert von 200 bis 500 Euro ist für die Bürgerinnen und Bürger der ersten 100 Anmeldungen somit kostenlos.

Eine Anmeldung für die Aktion ist direkt bei der Energieagentur Südostbayern unter info@energieagentur-suedost.bayern oder 0861/58-7039 sowie online möglich (https://shorturl.at/n5XyI).

(v.l.) Energieexperte Peter Pospischil, Projektmanagerin Klimaschutz Johanna Schneller
(beide Energieagentur Südostbayern), Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und
Franziska McKay (Steuerungs- und Klimamanagement, Stadt Traunreut) beim Auftakt
von „Check Dein Haus“ in Traunreut.

Energieberatung für Ihr Zuhause – kostenlos und unabhängig!

Traunreut führt im Jahr 2025 zusammen mit der Chiemgau GmbH (ehemals Energieagentur Südostbayern) der Verbraucherzentrale Bayern e.V. die Beratungsaktion „Check Dein Haus” durch. Insgesamt werden 100 kostenlose Gebäude-Checks eines Energieberaters an Haus- und Wohnungsbesitzende im Stadtgebiet vergeben!

„Uns ist es natürlich wichtig, die Bürgerinnen und Bürger beim Thema Wärmewende zu unterstützen. Deshalb hat die Stadt Traunreut dieses Beratungsangebot organisiert und unterstützt die individuelle Beratung auch finanziell“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.

Was ist der “Energie-Check”?

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  • Profitieren Sie von einer kostenlosen Beratung

Weitere Information zur Energieberatung finden Sie auch auf der Seite der Verbraucherzentrale Bayern.

So melden Sie sich an:

Frist: Bewerbungen für den kostenlosen Check der eigenen Immobilie sind bis 31.12.2025 möglich. Die Stadt Traunreut bietet im Rahmen der Aktion 100 kostenlose Checks an.

Teamwettbewerb zum Klima-Welttag am 31.10.2025

Im Oktober findet im Rahmen des Aktionstages “Klima-Welt” ein Teamwettbewerb statt. Gesucht werden Schulklassen, Vereine und Nachbarschaftsgruppen, die möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für die kostenfreie Energieberatung „Check Dein Haus“ begeistern.

Anmeldung und Information zu der Aktion finden Sie hier.

Finanziert wird die Aktion mit den Gebäudechecks im Wert von jeweils 289 Euro aus Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums. Der Eigenanteil von 40 EUR bei den Checks und der Aufwand für die Organisation der Aktion wird von der Stadt Traunreut übernommen.

Mit Beginn der kühleren Jahreszeit heizen viele Verbraucherinnen und Verbraucher wieder ihren Kamin an, um es in der Übergangszeit im Haus oder in der Wohnung behaglich zu haben. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern gibt Tipps, wie sie dabei Kosten sparen und die CO2-Emissionen und Feinstaubbelastung minimieren können.

Um einen Kamin günstig und ökologisch zu nutzen, sollte nur gut getrocknetes Scheitholz in den Ofen wandern. Holzscheite aus frisch geschlagenem Holz müssen zunächst mindestens ein, besser zwei Jahre trocknen. Vorher brennen sie schlechter, erzeugen weniger nutzbare Wärme und setzen deutlich mehr Schadstoffe bei der Verbrennung frei. Auf keinen Fall sollten Kaminbesitzer Spanplatten, Fensterrahmen oder lackiertes Holz verbrennen. Auch alte Zeitungen oder Altpapier gehören nicht in den Ofen.

Was viele nicht wissen: In einem Kamin muss das Holz von oben her abgebrannt werden. Dabei sollte sorgfältig geschichtetes Holz aus kleinen Scheit-Querschnitten von oben mit wachsgetränkter Holzwolle angezündet werden. Für eine effiziente Nutzung des Kamins sind auch die Zufuhr an Verbrennungsluft und das rechtzeitige Reduzieren des Abgasquerschnitts wichtig. Auch sollten Nutzer ihren Kamin stets innen und außen sauber halten. Denn Ruß behindert die Wärmeabgabe und damit sinkt der Wirkungsgrad zum Teil um mehr als zehn Prozent. Das Sauberhalten der Außenflächen verhindert zudem Staubanlagerungen und das Einbrennen von Schmutzteilchen in eine eventuell vorhandene Emaillierung.

Vor Neuanschaffung einer Holzheizung über Alternativen informieren

Beim Kauf eines neuen Ofens sollten Verbraucher ein Modell wählen, das die Kriterien des Umweltlabels „Blauer Engel“ erfüllt. Diese Öfen sind zwar oft teurer, bieten dafür aber unter anderem einen Feinstaubfilter und eine automatische Zuluft-Steuerung für den optimalen Betrieb.

Wer angesichts hoher Energiepreise auf Holz als Brennstoff umsteigen möchte, sollte auch Pellet-Heizungen als Alternative zu Scheitholzöfen in Betracht ziehen. Die zur Verbrennung eingesetzten zertifizierten Holz-Pellets werden aus Holzabfällen etwa aus der Möbelherstellung oder aus Schreinerei-Abfällen produziert.

Die Energieberatung der Energieagentur Südostbayern und die Verbraucherzentrale Bayern hilft Verbrauchern die richtigen Entscheidungen beim Einsatz von Holz als Brennstoff zu treffen. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt und die Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder bundesweit kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Weitere nützliche Tipps zu den Themen energieeffiziente Heizung, erneuerbare Energien und Förderungen gibt es unter www.energieagentur-suedost.bayern, www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und bei der kostenlosen und neutralen Energieberatung der Energieagentur Südostbayern GmbH. Die Energieberatung wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Die Beratung ist für die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein kostenfrei.

Infos und Anmeldung (erforderlich) unter Telefon 0861 58-7039 oder per Email unter info@energieagentur-suedost.bayern.

Im Rahmen des Kommunalen Klimaschutznetzwerks Südostbayern haben sich die teilnehmenden Kommunen im Forum Chiemgau in Traunstein über das Thema „Erneuerbare Energien und virtuelle Kraftwerke“ informiert.

Zum vierten Treffen des Klimaschutznetzwerks Südostbayern kamen die Netzwerkteilnehmenden in Traunstein zusammen, um sich über die Potenziale erneuerbarer Energien im Landkreis Traunstein und das virtuelle Kraftwerk EBERwerk aus dem Landkreis Ebersberg im Praxisbeispiel zu informieren.

Sven Schuller vom Institut für Energietechnik (IfE) stellte die „Regionale Potenzialanalyse für Erneuerbare Energien“ für den Landkreis Traunstein vor. Der größte Anteil des Stromverbrauchs in Traunstein ist aufgrund der chemischen Industrie, Papierindustrie, usw. auf die Sektoren Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie zurückzuführen. Energieeinsparmaßnahmen haben demnach in diesen Bereichen ein großes Potenzial. Prognosen zum zukünftigen Strombedarf zeigen eine Steigerung bis zum Jahr 2045 um 71% auf. Gründe liegen in der künftigen Wärmeerzeugung durch Strom (z.B. Wärmepumpen), Elektrifizierung des Verkehrs und der Umstellung der Energieversorgung in Industrieprozessen. „Im Bereich der Erneuerbaren Energien ist ein stetiger Zuwachs im Landkreis erkennbar. Den größten Anteil an Erneuerbarer Energien nahm 2021 der Bereich der Biomasse (35%) und Photovoltaik (34,7%) ein.“ so Sven Schuller der zuständige Berater vom Institut für Energietechnik. Auch ein deutliches Zubau-Potenzial bei PV-Dachanlagen und PV-Freiflächennutzung wird in der Studie ersichtlich.

Wichtig sei eine sektorenübergreifende Strategie für Wärme, Mobilität, Strom, Netze und Speicher gibt er in seinem Vortrag zu Bedenken. „Bereits im Jahr 2030 hat der Landkreis die Möglichkeit den Stromverbrauch fast vollständig mit Erneuerbaren Energien abzudecken. Voraussetzung ist allerdings eine zeitnahe und aktive Umsetzung und ein konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien im Landkreis“ gibt der Herr Schuller den Teilnehmern mit auf den Weg. 

Ergänzend informiert Frau Alicia Schober vom Institut für Energietechnik (IfE) über das Thema Stromversorgung mit erneuerbaren Energien in Kommunen allgemein. Vor allem PV-Anlagen und Windkraftanlagen tragen aktuell zur Stromerzeugung in den Kommunen bei. „Sinnvoll sei insgesamt die Kopplung des Strom- und Wärmesektors durch eine Kombination von PV-Anlagen und Wärmepumpe“ so Schober. Als Praxisbeispiel wird den Kommunen die Energieversorgung durch Photovoltaikanlagen, Windkraft- und auch Wasserkraftanlagen in der Kommunalen Trinkwasserversorgung veranschaulicht.

Herr Dr. Henle von der EBERwerk GmbH & Co. KG berichtet über virtuelle Kraftwerke in der Praxis. Virtuelle Kraftwerke bestehen aus vielen kleinen dezentralen Anlagen, welche ihre Energien aus erneuerbaren Energiequellen beziehen. Stromproduzenten und Verbraucher werden durch das virtuelle Kraftwerk, eine digitale Plattform miteinander verbunden, damit werden einzelne Erzeugungsanlagen zu einem Kraftwerksschwarm gebündelt. Durch die Digitalisierung und Dezentralisierung in der Energieversorgung wird das System ermöglicht.

Zum Abschluss des Netzwerktreffens stellt Energieberater Peter Pospischil von der Energieagentur Südostbayern das neue Gebäude-Energie-Gesetz GEG und die Auswirkungen für die Kommunen vor und zeigt die Zusammenhänge zur Kommunalen Wärmeplanung. Herr Pospischil informiert die Netzwerkteilnehmer auch über die voraussichtlich möglichen Förderungen für energetische Maßnahmen in den kommunalen Liegenschaften ab 2024 – betont dabei aber, dass die Förderungen noch nicht vom Bund beschlossen sind. Die Energieagentur Südostbayern unterstützt und berät die Kommunen bei der Herausforderung der Erstellung des Kommunalen Wärmeplans und informiert entsprechend konkret über die Förderprogramme für Kommunen, sobald die Beschlüsse gefasst sind.

Ein entscheidender Punkt des Netzwerktreffens war neben den fachlichen Inhalten die offizielle Zielsetzung im Rahmen des Kommunalen Klimaschutznetzwerks Südostbayern. Die Teilnehmenden haben verschiedene mögliche Zielsetzungen, die während der dreijährigen Projektphase erreicht werden sollen, diskutiert, eingegrenzt und per Abstimmung gewählt. Das Ergebnis der Zielauswahl wird beim nächsten Netzwerktreffen offiziell bekannt gegeben und von den Teilnehmenden bestätigt. Das Kommunale Klimaschutznetzwerk Südostbayern ist ein im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative von der Bundesregierung gefördertes Projekt.

Kommunales Klimaschutznetzwerk Südostbayern
Die Teilnehmer des Kommunalen Klimaschutznetzwerks Südostbayern beim 4. Treffen im Forum Chiemgau in Traunstein: Gemeinde Chieming, Gemeinde Inzell, Gemeinde Kirchanschöring, Gemeinde Nußdorf, Gemeinde Ruhpolding, Kommunalunternehmen Gemeindewerke Ruhpolding, Gemeinde Surberg, Landkreis Traunstein, Stadt Deggendorf (online), Stadt Tittmoning, Stadt Traunstein. © Energieagentur Südostbayern

Im ersten Teil der Kampagne „Gemeinsam Energiesparen“ informierten die Experten der Energieagentur über Energiesparmaßnahmen, die sich von jedem in Zimmer, Wohnung, Haus oder auch am Arbeitsplatz einfach im Alltag umsetzen lassen. Der nächste Part spricht speziell Mieterinnen und Mieter in Haus oder Wohnung an – die Energieagentur informiert über kleine und große Maßnahmen um auch hier Energie und Kosten zu sparen.

Wer in Haus oder Wohnung ein paar Details beachtet, kann auch als Mieterin und Mieter beim Heizen und Lüften jede Menge Energie sparen – Heizkörper sollten beispielsweise immer frei sein, damit sie effizient Wärme abgeben können, eine reflektierende Isolierfolie begrenzt den Wärmeverlust nach außen. In Altbauten zieht es in der kalten Jahreszeit häufig an den Fenstern und wertvolle Wärme geht verloren, das kann mit Fenster-Dichtbändern, Zugluftstoppern und abends geschlossenen Rollläden eingeschränkt werden.

Zudem hat man inzwischen auch als Mieterin und Mieter die Möglichkeit erneuerbare Energie zu nutzen – mit sogenannten „Stecker-Solaranlagen/Balkonkraftwerken“ kann der in Garten oder am Balkon selbst erzeugte Strom über eine Einspeise-Steckdose einen Teil des Tagesstrombedarfs decken.

Auch mit kleinen Maßnahmen kann jeder seinen eigenen Energieverbrauch senken und den Geldbeutel schonen und wenn jeder nach seinen Möglichkeiten die Tipps umsetzt und mit-spart kann ein großer Energieeinspareffekt in der Region erreicht werden.

Bei allen Fragen zum Thema Energieeffizienz und Energiesparen hilft gerne die Energieberatung der Energieagentur Südostbayern GmbH und der Verbraucherzentrale Bayern. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Beratung ist für die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein kostenfrei.

Info und Anmeldung (erforderlich) unter Telefon 0861 58-70 39 oder per Email unter info@energieagentur-suedost.bayern. Weitere Informationen unter www.energieagentur-suedost.bayern oder www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage werden neben den persönlichen Beratungsterminen in den Standorten der Energieagentur auch zusätzlich telefonische Beratungstermine angeboten.

Hier können Sie diese Mitteilung als pdf herunterladen.

Gerade im kalten und stürmischen Februar machen sich die Defizite alter Fenster bemerkbar. Die Energieagentur Südostbayern und die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern rät daher, alte Fenster gegen Fenster mit Wärmeschutzverglasung auszutauschen. Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) kann der Fenstertausch mit einem Zuschuss von 20 % gefördert werden – die Zuschussvarianten für Einzelmaßnahmen sind nicht vom Förderstopp der KfW betroffen.

Durch Austausch alter Fenster mit Isolierverglasungen gegen neue mit 3-fach-Wärmeschutz­verglasungen kann der Wärmeverlust um mehr als 60 Prozent reduziert werden. Anteilig lassen sich damit 10 bis 20 Prozent Heizkosten einsparen. Zusätzlich werden die Räume behaglicher, da die Innenseiten der Verglasungen im Winter wärmer bleiben. Außerdem schließen neue Fenster dicht, sodass weniger Zugluft entsteht. Um Schimmel zu vermeiden, ist es allerdings wichtig, dass Bewohner ausreichend stoßlüften.

„Damit die neuen Fenster möglichst viel Energie einsparen, muss auf einen wärmegedämmten und luftdichten Einbau geachtet werden“, betont die Experten der Energieagentur und der Verbraucherzentrale. Ein wirksamer Sonnenschutz ist vorzusehen, damit Wohnräume in den Sommermonaten nicht zu warm werden. Verbesserte Verglasungen lassen viel Tageslicht in die Räume. Moderne Fenster bieten noch eine Reihe weiterer Vorzüge, die einen Austausch sinnvoll machen. So wird beispielsweise der Schallschutz verbessert. Zusätzlich kann man einbruchhemmende Rahmen auswählen.

Bei allen Fragen zu den Themen Fenstertausch, Energieeffizienz und Energiesparen hilft die Energieberatung der Energieagentur Südostbayern GmbH und der Verbraucherzentrale Bayern weiter. Die aktuell telefonische Beratung ist für die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein kostenfrei. Info und Anmeldung (erforderlich) unter Telefon 0861 58-70 39. Weitere Info unter www.energieagentur-suedost.bayern.

Terminvereinbarung im Rathaus

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Umweltverträgliche Dämmstoffe tragen zunehmend dazu bei, Heizenergie zu sparen und die Umwelt zu schonen. Wärmedämmung lohnt sich besonders vor dem Hintergrund der aktuell stark steigenden Energiepreise. Staatlich gefördert wird unabhängig davon, mit welchen Materialien gedämmt wird. Naturprodukte spielen zwar noch keine große Rolle, aber ihr Marktanteil wächst. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern erklärt, worauf bei natürlichen Dämmstoffen zu achten ist.

Die Herstellung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen oder Recyclingmaterial belasten die Umwelt wenig, denn das Dämmmaterial lässt sich mit geringem Energieaufwand produzieren, entsorgen oder wiederverwerten. „Die Dämmwirkung von natürlichen Materialien ist in den meisten Fällen jedoch geringer als bei konventionellen Stoffen. Das lässt sich durch dickere Schichten aber ausgleichen“, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern. Für jede Dämmmaßnahme gibt es passende Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen. Die am häufigsten genutzten ökologischen Dämmstoffe sind Zellulose und Holzweichfasern.

Zellulose ist eine der kostengünstigsten Möglichkeiten der nachträglichen ökologischen Gebäudedämmung, zum Beispiel bei Dachkonstruktionen. Zu Flocken geschreddert kann Zellulose auch in Hohlräume eingeblasen werden. Holzweichfaser-Dämmstoffe liegen auf Platz zwei nachhaltiger Dämmmaterialien. Das Ausgangsmaterial sind Resthölzer aus Sägewerken, die zerkleinert werden und dank holzeigenem Bindemittel keine Zusatzklebstoffe benötigen. Holzweichfaser-Platten sind je nach Beschaffenheit einsetzbar als Fassadendämmung von außen oder innen, als Kellerdeckendämmung und als Dachdämmung. Weitere nützliche Tipps zu nachhaltigen Dämmstoffen gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und in der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Diese findet derzeit online oder telefonisch statt. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 ODER UNTER TELEFONNUMMER +49 8669 857-337 vereinbart werden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

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Um Audio- und Videoinhalte speichern und zur Verfügung stellen zu können, sind riesige Serverfarmen notwendig. Deren Betrieb und der täglich millionenfache Zugriff auf die Inhalte verbraucht viel Energie und verursacht CO2-Ausstoß. „Wer diese Dienste nutzt, sollte wissen, wie energiehungrig alltägliche digitale Vorgänge sind“, erläutert die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. So entspricht das einstündige Streamen eines Films etwa der CO2-Emission eines Kleinwagens bei einem Kilometer Autofahrt.

Unser „digitaler Fußabdruck“ wächst also mit jedem Klick, ob bei der Nutzung sozialer Netzwerke, installierter Apps, Webseiten oder E-Mail-Diensten. Das Video-Streamen ist dabei besonders energieintensiv. Laut einer Studie des „Think Tank Shift Project“ sorgt Video-Streamen für mindestens ein Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Allein im Jahr 2018 waren es über 300 Millionen Tonnen. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß Spaniens.

In Deutschland sind Videos für rund drei Viertel des Datenverkehrs verantwortlich. Werden sie über mobiles Internet ohne vorherigen Download in hoher Qualität gestreamt, benötigen Videos am meisten Energie. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich der „digitale“ Fußabdruck beim Streamen jedoch reduzieren. So ist das Herunterladen und lokale Speichern von Filmen oder Musikdateien energiesparender als kontinuierliches Streamen. Das Abspielen von Audiodateien verbraucht im Vergleich zum Streamen von Videos nur einen Bruchteil des Datenvolumens. CO2-Emissionen lassen sich auch einsparen, wenn der Fernseher über ein LAN-Kabel auf Streaming-Plattformen zugreift und nicht über WLAN. Eine Internetverbindung über LAN-Kabel verursacht weniger CO2-Emissionen als über Mobilfunk.

Weitere nützliche Tipps rund um energieeffiziente Geräte und Stromsparen erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und in der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Diese findet derzeit online oder telefonisch statt. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 ODER UNTER TELEFONNUMMER +49 8669 857-337 vereinbart werden. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Weihnachtsbeleuchtung wie früher – nur viel sparsamer

Die Energieagentur Südostbayern GmbH und die Verbraucherzentrale Bayern empfehlen, bei der Weihnachtsbe­leuchtung LED statt Glühlampen zu verwenden. LEDs haben bei gleicher Helligkeit einen 5- bis 10-mal niedrigeren Stromverbrauch.

Wer sein Zuhause gerne mit Lichterketten, Baumbeleuchtung oder Schwibbögen schmückt, kann mit LED statt Glühlämpchen bei einem ein- bis zweimonatigen Einsatz schnell 10 bis 20 Euro sparen. Außerdem werden 20 Kilogramm CO2‑­Belastung in der Atmosphäre vermieden. Falls in der Weih­nachtsbeleuchtung kein Timer eingebaut ist, empfiehlt die Energieberatung der Energieagentur und der Verbraucher­zentrale eine handelsübliche Zeitschaltuhr. Und noch ein weiterer Tipp: „Bei der Auswahl der LED-Beleuchtung sollte auf die Lichtfarbe der LEDs geachtet werden, denn viele Verbraucher bevorzugen zu Weihnach­ten eine warmweiße Lichtfarbe.“

Bei allen Fragen rund um das Thema Energieeffizienz hilft die Energieberatung der Energieagentur Südostbayern GmbH und der Verbraucherzentrale Bayern gerne – aufgrund der Corona-Situation aktuell nur telefonisch oder online. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Beratung ist für die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein kostenfrei. Info und Anmeldung (erforderlich) unter Telefon 0861 58-70 39 oder per Email unter info@energieagentur-suedost.bayern. Weitere Informationen unter www.energieagentur-suedost.bayern oder www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Terminvereinbarung im Rathaus

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Telefon: +49 8669 857 - 337
Fax: +49 8669 857 - 22337
E-Mail: ordnungsamt@traunreut.de

Auch die Energieagentur Südostbayern GmbH und die Verbraucherzentrale Bayern folgen den Empfehlungen und reagieren auf die aktuellen COVI-19-Entwicklungen. Das gesamte Energieberatungsangebot wird daher wieder auf Telefon, Email oder online umgestellt. Damit kann das kostenlose und neutrale Beratungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land aufrechterhalten werden und die Energieexperten können alle Fragen zu nachhaltigem Bauen und Sanieren, erneuerbare Energien und Energieeffizienz telefonisch oder schriftlich beantworten.

Ratsuchende, die bereits einen persönlichen Termin vereinbart haben, werden kontaktiert, um Alternativen über andere Beratungswege zu finden.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Beratung ist für die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein kostenfrei. Info und Anmeldung (erforderlich) unter Telefon 0861 58-70 39 oder per Email unter info@energieagentur-suedost.bayern. Weitere Informationen unter www.energieagentur-suedost.bayern oder www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Die nächsten Termine für die Energieberatung – Anmeldung erforderlich:

Montag29. Nov. 202113:30 – 18:00 Uhr
Donnerstag02. Dez. 202114:00 – 18:00 Uhr
Montag06. Dez. 202113:30 – 18:00 Uhr
Mittwoch08. Dez. 202114:00 – 18:30 Uhr
Montag13. Dez. 202113:30 – 18:00 Uhr
Mittwoch15. Dez. 202113:15 – 17:00 Uhr
Donnerstag16. Dez. 202114:15 – 18:00 Uhr
Montag20. Dez. 202113:30 – 18:00 Uhr
Dienstag21. Dez. 202113:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag23. Dez. 202114:15 – 18:00 Uhr

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