Das Bergflair Open Air 2026 ist gerade erst vorbei, da gibt es schon den ersten Grund, sich auf 2027 zu freuen: Der Graf und Unheilig kommen am Freitag, 13. August 2027, nach Traunreut. Als Support ist Frida Gold dabei. Und weil Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, gibt es zum Start des Vorverkaufs erstmals ein limitiertes Early-Bird-Ticket für 69 Euro statt regulär 75,75 Euro.
Nach drei Tagen mit rund 7.800 Besucherinnen und Besuchern beim Bergflair Open Air 2026 folgt nur wenige Tage später bereits der Blick auf das kommende Festivaljahr. „Das Bergflair Open Air hat sich in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet – beim Publikum, aber auch bei den Künstlerinnen und Künstlern und deren Agenturen. Dass wir bereits so kurz nach dem diesjährigen Festival den ersten großen Namen für 2027 bekannt geben können, zeigt, welchen Stellenwert das Bergflair inzwischen hat. Wir freuen uns sehr, dass Unheilig und Frida Gold im kommenden Jahr bei uns zu Gast sein werden“, erklärt Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.
Der Graf kommt nach Traunreut
Mit Unheilig kommt eine Band nach Traunreut, deren Songs längst Teil des musikalischen Gedächtnisses einer ganzen Generation sind. „Geboren um zu leben“, „Unter deiner Flagge“ und viele weitere Titel haben Unheilig zu einer der erfolgreichsten deutschen Bands der vergangenen Jahrzehnte gemacht.
Nach mehr als neun Jahren Bühnenpause ist die Band zurück. Mit dem neuen Album „LIEBE GLAUBE MONSTER“ und der „MEILENWEIT TOUR“ gastiert Unheilig 2027 noch einmal auf ausgewählten Open-Air-Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Bergflair Open Air in Traunreut ist Teil des großen „LIEBE GLAUBE MONSTER“-Finales. Nach dieser Tournee verabschieden sich Der Graf und Unheilig in eine längere kreative Pause.
Als Support ist Frida Gold für diesen Abend bestätigt. Die Band um Sängerin Alina Süggeler steht seit mehr als einem Jahrzehnt für deutschsprachigen Pop, der eingängig ist und zugleich etwas zu erzählen hat. Songs wie „Wovon sollen wir träumen“ und „Liebe ist meine Rebellion“ wurden zu Hymnen einer ganzen Generation.
Dabei sind Frida Gold längst mehr als ihre großen Hits. Ihre Musik handelt von Gefühlen, Zweifel, Zuversicht und den kleinen und großen Wendepunkten des Lebens. Sie verbindet tanzbare Popmusik mit persönlichen und manchmal auch unbequemen Themen. Im Mittelpunkt steht die unverwechselbare Stimme von Alina Süggeler – klar, verletzlich und kraftvoll zugleich.
Early-Bird-Tickets für 69 Euro
Erstmals bietet das Bergflair Open Air zum Start des Vorverkaufs ab 14. August 2026 ein limitiertes Early-Bird-Kontingent an. Das Ticket kostet nur 69 Euro statt regulär 75,75 Euro.
Das Kontingent ist begrenzt und gilt nur solange der Vorrat reicht. Ist es ausgeschöpft, gilt der reguläre Vorverkaufspreis.
Tickets gibt es ab 14. August 2026 unter www.bergflair-openair.de.


Bildunterschrift:
Foto 1: Der Graf und Unheilig kommen zum Bergflair Open Air nach Traunreut. (Foto: Erik Weiss)
Foto 2: Frida Gold ist als Support für Unheilig am 13. August ebenfalls bereits bestätigt. (Foto: FSueggeler)
Ein ganz besonderes Geburtstagsständchen haben einige Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle Traunwalchen im italienischen Nettuno gespielt. Traunreuts Ehrenbürger Dr. Antonio Simeoni wurde zu seinem 95. Geburtstag am Montag von einer Traunreuter Delegation überrascht, die von Erstem Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und Partnerschaftsreferentin Andreas Haslwanter aus dem Stadtrat angeführt wurde. Dr. Antonio Simeoni ist sehr musikalisch und liebt bayerische Bräuche. Die Überraschung mit traditioneller Blasmusik auf dem Vorplatz der Kirche Nostra Signora delle Grazie e Santa Maria Goretti löste daher sehr große Freude bei ihm aus.

Neben dem Ständchen am Meer gab es noch ein Präsent für Dr. Simeoni. Er erhielt eine gerahmte Urkunde zur Würdigung seiner besonderen Leistungen für die Stadt Traunreut. Dr. Antonio Simeoni war von 1973 bis 1990 Erster Bürgermeister der Stadt Nettuno. Er war bei der Begründung der bis heute gelebten Städtepartnerschaft zwischen Traunreut und Nettuno 1973 die treibende Kraft auf italienischer Seite. Jahrzehntelang setzte er sich aktiv für die Freundschaft zwischen den beiden Städten ein, insbesondere der Schüleraustausch und Vereinsbegegnungen lagen ihm dabei am Herzen. Die Städtepartnerschaft mit Nettuno war die erste dieser Art für die Stadt Traunreut, bevor später Virovitica in Kroatien und Lucé in Frankreich folgten. Auf bayerischer Seite war Franz Haberlander als langjähriger Erster Bürgermeister der Stadt Traunreut maßgeblich daran beteiligt. 1988 wurde Dr. Antonio Simeoni für seine großen Verdienste zum Ehrenbürger der Stadt Traunreut ernannt. Trotz seines inzwischen hohen Alters erfreut er sich glücklicherweise noch bester Gesundheit und hat nach wie vor einen scharfen Blick auf das aktuelle politische Geschehen.

Der amtierende Erste Bürgermeister der Stadt Traunreut, Hans-Peter Dangschat, gratulierte in Nettuno persönlich und hatte bei einem mehrstündigen Abendessen die Gelegenheit für einen intensiven Austausch in vertrauter Runde mit dem Jubilar: „Dr. Antonio Simeoni ist für mich eine sehr inspirierende Persönlichkeit und es ist mir eine große Ehre, von seinen Erfahrungen zu lernen. Es war unglaublich bereichernd, von ihm aus erster Hand so viel über unsere Stadt in früheren Zeiten zu erfahren. Dieser Geburtstagsbesuch war eine gelungene Überraschung für Dr. Antonio Simeoni, aber vor allem auch ein Abend, den ich in meinem Leben niemals vergessen werde“, so Dangschat weiter. „Es freut mich, dass ich die Glückwünsche unserer Stadt persönlich übermitteln konnte, und ich wünsche Dr. Simeoni weiterhin alles Gute und vor allem Gesundheit!“.

Drei Tage, drei ganz unterschiedliche Konzertabende und insgesamt rund 7.200 Besucherinnen und Besucher: Das Bergflair Open Air 2026 hat am Wochenende im Franz-Haberlander-Freibad gezeigt, wie vielfältig ein Festival sein kann. Von der energiegeladenen Traunreuter Rocknacht über einen sommerlichen Konzertabend mit LINA und Wincent Weiss bis hin zum emotionalen Sound von Shootingstar BERQ reichte das musikalische Spektrum. Auch das Wetter spielte dabei alle Facetten aus: Sonne, Gewitter, Regen und wieder Sonne. Das Fazit der Veranstalter fällt dennoch rundum positiv aus: friedliches Publikum, starke Konzerterlebnisse und ein Sicherheitskonzept, das sich auch unter schwierigen Bedingungen bewährt hat.
Der Auftakt am Donnerstag gehörte der Traunreuter Rocknacht mit Blackout Problems, ITCHY und DONOTS. Drei Bands, die nicht nur musikalisch viel verbindet, sondern auch eine langjährige Freundschaft. Das war auf und vor der Bühne spürbar. Neben harten Gitarrenriffs und ausgelassenen Moshpits zeigten die Musiker auch klare Haltung gegen Rechtsextremismus und für ein solidarisches Miteinander.
„Dass der Festivalauftakt wettertechnisch zur Herausforderung werden würde, war bereits im Vorfeld klar“, erklärte Christian Ehinger, Veranstaltungsleiter der Stadt Traunreut. Nach dem Auftritt der Blackout Problems musste das Gelände wegen eines aufziehenden Gewitters für rund 30 Minuten geräumt werden. Die Besucherinnen und Besucher verhielten sich vorbildlich und warteten überwiegend in ihren Autos. Danach ging es mit noch größerer Partylust weiter. Und auch der strömende Regen bei den Auftritten von ITCHY und den DONOTS konnte die Stimmung nicht bremsen.
Am Freitag folgte bei deutlich besserem Wetter der große Konzertabend mit LINA und Wincent Weiss. Rund 4.400 Menschen kamen ins Freibad und sangen Songs wie „Feuerwerk“, „Musik sein“ und „Wer wenn nicht wir“ Wort für Wort mit. Der Sänger zeigte sich gewohnt nahbar: Er surfte und sprang durch die Menge, nahm Geschenke entgegen und besuchte auch die Rolli-Bühne, um direkt dort für seine Fans zu singen. Lichteffekte und Konfettiregen sorgten für zusätzliche Gänsehautmomente. Für viele Kinder und Jugendliche war es das erste große Konzert – und sie feierten gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern. „Super nahbar und einmalig gelungen. Wer braucht da schon große Stadien?!“, schrieb eine Besucherin anschließend auf Social Media.
Einen Kontrastpunkt setzte am Samstag der 22-jährige Hamburger BERQ. Mit seinen bekannten Songs wie „Rote Flaggen“, „Pirouetten“ sowie Tourrettes, eine Homage an seinen Großvater zielte er direkt ins Herz. Mit seiner ausdrucksstarken Stimme und einem sechsköpfigen Ensemble aus Cello, Geige, Klavier, Schlagzeug, Bass und Gitarre brachte er rund 1.400 Fans aus ganz Deutschland nach Traunreut. Zuvor hatten Emma Rose und die Lokalmatadoren Bruckner aus Pittenhart für Stimmung gesorgt. Ein besonderer Moment zum Abschluss: BERQ ging nach seinem Auftritt selbst zu den Fans und nahm sich Zeit für Selfies.
Genau diese Nähe zu den Künstlerinnen und Künstlern macht das Bergflair Open Air aus. Denn trotz der großen Produktionen bleibt das Festival persönlich und familiär. Gerade für Familien ist das Bergflair deshalb ein besonderes Konzerterlebnis: Große Künstler können aus nächster Nähe erlebt werden und zugleich wird man bei schönem Wetter mit einer Aussicht auf die die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen belohnt.
Auch organisatorisch ziehen die Veranstalter ein positives Fazit. „Besonders die Gewitterlage am Donnerstag hat gezeigt, dass das Sicherheitskonzept gut funktioniert. Die Räumung verlief ruhig und reibungslos. Traunreut kann große Festivals“, resümiert Christian Ehinger. „Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Sicherheitsdienst, Künstlermanagement, Meteorologen und Veranstaltern ist eingespielt. Außer einigen leichten Kreislaufproblemen am Samstag hatte das BRK keine weiteren Einsätze.“
„Das Bergflair hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie gut große Künstler und persönliche Festivalatmosphäre zusammenpassen. Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften sowie den Kolleginnen und Kollegen vom Veranstaltungsteam, vom Bauhof und von k1, die dieses Festival auf die Beine gestellt haben“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.Drei Tage, drei ganz unterschiedliche Konzertabende und insgesamt rund 7.200 Besucherinnen und Besucher: Das Bergflair Open Air 2026 hat am Wochenende im Franz-Haberlander-Freibad gezeigt, wie vielfältig ein Festival sein kann. Von der energiegeladenen Traunreuter Rocknacht über einen sommerlichen Konzertabend mit LINA und Wincent Weiss bis hin zum emotionalen Sound von Shootingstar BERQ reichte das musikalische Spektrum. Auch das Wetter spielte dabei alle Facetten aus: Sonne, Gewitter, Regen und wieder Sonne. Das Fazit der Veranstalter fällt dennoch rundum positiv aus: friedliches Publikum, starke Konzerterlebnisse und ein Sicherheitskonzept, das sich auch unter schwierigen Bedingungen bewährt hat.
Der Auftakt am Donnerstag gehörte der Traunreuter Rocknacht mit Blackout Problems, ITCHY und DONOTS. Drei Bands, die nicht nur musikalisch viel verbindet, sondern auch eine langjährige Freundschaft. Das war auf und vor der Bühne spürbar. Neben harten Gitarrenriffs und ausgelassenen Moshpits zeigten die Musiker auch klare Haltung gegen Rechtsextremismus und für ein solidarisches Miteinander.
„Dass der Festivalauftakt wettertechnisch zur Herausforderung werden würde, war bereits im Vorfeld klar“, erklärte Christian Ehinger, Veranstaltungsleiter der Stadt Traunreut. Nach dem Auftritt der Blackout Problems musste das Gelände wegen eines aufziehenden Gewitters für rund 30 Minuten geräumt werden. Die Besucherinnen und Besucher verhielten sich vorbildlich und warteten überwiegend in ihren Autos. Danach ging es mit noch größerer Partylust weiter. Und auch der strömende Regen bei den Auftritten von ITCHY und den DONOTS konnte die Stimmung nicht bremsen.
Am Freitag folgte bei deutlich besserem Wetter der große Konzertabend mit LINA und Wincent Weiss. Rund 4.400 Menschen kamen ins Freibad und sangen Songs wie „Feuerwerk“, „Musik sein“ und „Wer wenn nicht wir“ Wort für Wort mit. Der Sänger zeigte sich gewohnt nahbar: Er surfte und sprang durch die Menge, nahm Geschenke entgegen und besuchte auch die Rolli-Bühne, um direkt dort für seine Fans zu singen. Lichteffekte und Konfettiregen sorgten für zusätzliche Gänsehautmomente. Für viele Kinder und Jugendliche war es das erste große Konzert – und sie feierten gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern. „Super nahbar und einmalig gelungen. Wer braucht da schon große Stadien?!“, schrieb eine Besucherin anschließend auf Social Media.
Einen Kontrastpunkt setzte am Samstag der 22-jährige Hamburger BERQ. Mit seinen bekannten Songs wie „Rote Flaggen“, „Pirouetten“ sowie Tourrettes, eine Homage an seinen Großvater zielte er direkt ins Herz. Mit seiner ausdrucksstarken Stimme und einem sechsköpfigen Ensemble aus Cello, Geige, Klavier, Schlagzeug, Bass und Gitarre brachte er rund 1.400 Fans aus ganz Deutschland nach Traunreut. Zuvor hatten Emma Rose und die Lokalmatadoren Bruckner aus Pittenhart für Stimmung gesorgt. Ein besonderer Moment zum Abschluss: BERQ ging nach seinem Auftritt selbst zu den Fans und nahm sich Zeit für Selfies.
Genau diese Nähe zu den Künstlerinnen und Künstlern macht das Bergflair Open Air aus. Denn trotz der großen Produktionen bleibt das Festival persönlich und familiär. Gerade für Familien ist das Bergflair deshalb ein besonderes Konzerterlebnis: Große Künstler können aus nächster Nähe erlebt werden und zugleich wird man bei schönem Wetter mit einer Aussicht auf die die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen belohnt.
Auch organisatorisch ziehen die Veranstalter ein positives Fazit. „Besonders die Gewitterlage am Donnerstag hat gezeigt, dass das Sicherheitskonzept gut funktioniert. Die Räumung verlief ruhig und reibungslos. Traunreut kann große Festivals“, resümiert Christian Ehinger. „Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Sicherheitsdienst, Künstlermanagement, Meteorologen und Veranstaltern ist eingespielt. Außer einigen leichten Kreislaufproblemen am Samstag hatte das BRK keine weiteren Einsätze.“
„Das Bergflair hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie gut große Künstler und persönliche Festivalatmosphäre zusammenpassen. Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften sowie den Kolleginnen und Kollegen vom Veranstaltungsteam, vom Bauhof und von k1, die dieses Festival auf die Beine gestellt haben“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.



Foto 1 – Partystimmung im Regen bei der Traunreuter Rocknacht.
Foto 2 – Ein perfekter Sommerabend mit einem nahbaren Wincent Weiss, Konfettiregen und Feuerwerk beim Bergflair Open Air.
Foto 3 – BERQ überzeugt beim Bergflair Open Air mit seiner einzigartigen Stimme und dem sechsköpfigen Ensemble. (©Josefina
Fotos: Josefina Gerstner | @finisfotos
Der junge Künstler Berq hat einen imposanten Abschluss fürs Bergflair Open Air 2026 im Traunreuter Freibad hingelegt. Während der Auftritte von Emma Rose und Bruckner füllte sich das Freibadgelände fürs große Finale am Sonntagabend mit rund 1400 Konzertbesuchern, die den Sommerabend mit melancholischen Texten und orchestralem Sound genossen. Ein ruhiger und dennoch beeindruckender Abschied für das Bergflair 2026.















Fotos: Josefina Gerstner | @finisfotos
Konfetti, Flammen und ein großes Feuerwerk an einem perfekten Sommerabend! Der Auftritt von Wincent Weiss beim Bergflair Open Air hätte nicht schöner sein können. Zum Auftakt stand Lina auf der Bühne und heizte der Menschenmenge schon mal ein. Vielen Dank an alle, die mit uns gefeiert und gesungen haben! Alle Infos zum Bergflair















Fotos: Josefina Gerstner | @finisfotos
Mit einer fulminanten Rocknacht ist das Bergflair Open Air am Donnerstagabend gestartet. Ab dem ersten Gitarrenriff der Band Blackout Problems herrschte beste Stimmung bei den rund 1400 Gästen im Traunreuter Freibad. Auch eine 40-minütige Unterbrechung inklusive Evakuierung des Festivalgeländes aufgrund von Gewitter konnte die Laune nicht trüben. Danach wurde mit Itchy direkt weitergefeiert, bevor die Headliner Donots den Rockabend mit unglaublich viel Energie komplettierten.
So kann es weitergehen, wir sehen uns heute Abend bei Wincent Weiss und Lina! Alle Infos zum Bergflair











Fotos: Josefina Gerstner | @finisfotos
An der Werner-von Siemens-Mittelschule wurden am Freitag zum 25. Mal auch die Schülerinnen und Schüler der Praxisklasse in die Ferien beziehungsweise ins Berufsleben verabschiedet. Das freiwillige Angebot startete im Schuljahr 2000/01 und wird als ein- und zweijähriges Modell durchgeführt. Angesprochen sind Jugendliche im 8. oder 9. Schulbesuchsjahr, deren Stärken eher in der Praxis als im regulären Schulunterricht liegen. Im Schuljahr 2025/26 besuchten 15 Schülerinnen und Schüler die Praxisklasse, die bereits seit 2007 von Boris Mitterwieser betreut wird. Seit 2015 ist der Diplom-Sozialpädagoge fest bei der Stadt Traunreut angestellt, womit die jährlichen Ausschreibungen wegfallen, die zuvor nötig waren. Zusätzlich gefördert wird das Projekt vom Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) der Europäischen Union.
„Die erfolgreiche Arbeit in der Praxisklasse hat einen hohen Stellenwert für die Stadt Traunreut. Uns ist sehr wichtig, dieses Angebot zu unterstützen und Planungssicherheit zu geben, damit auch weiterhin alle Jugendlichen die Chance haben, in Traunreut ihren beruflichen Weg zu finden“, betont Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.
Im Unterschied zu den regulären Schulklassen, sind bei der Praxisklasse die Zeiten in Betrieben deutlich höher. Bis zu drei Monate des Schuljahrs verbringen die Jugendlichen im Praktikum, um im Idealfall direkt einen Ausbildungsplatz zu finden. Boris Mitterwieser begleitet die Praktika mit Besuchen vor Ort und engen Absprachen mit den Ausbildungsbetrieben. Der Unterricht von Klassleiterin Sarah Buttschardt konzentriert sich auf Grundlagen, die für die Berufsschule wichtig sind, wie Mathematik, Deutsch und allgemeinbildende Fächer. Nach einer gemeinsamen Startphase ist jeweils die Hälfte der Klasse im Unterricht in Traunreut, während die anderen ihr Praktikum absolvieren. Zu Beginn verbringen die Jugendlichen meist jede Woche in einem anderen Betrieb, außer es kristallisiert sich schon klar ein künftiger Arbeitgeber heraus. Das Ziel ist ganz klar, für alle Jugendlichen einen passenden Ausbildungsplatz zu finden, egal welcher Beruf es am Ende wird.
„Es ist sehr wichtig, auch Angebote für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, die mit dem regulären Unterricht nicht so gut zurechtkommen. Die vielen Erfolgsgeschichten der Absolventinnen und Absolventen zeigen, dass dieser Ansatz funktioniert“, so Schulleiterin Sabine Röhr. Auch für die zukünftigen Arbeitgeber geht das Konzept auf. Sie lernen die Jugendlichen direkt in der Praxis kennen und werden nicht vorab von einem Zeugnis beeinflusst. „Ein ehemaliger Schüler hat inzwischen sogar seinen eigenen Betrieb in Traunreut gegründet“, erzählt Boris Mitterwieser. „Das ist natürlich eine besonders schöne Geschichte, aber uns freut jede einzelne Ausbildungsstelle, die wir gemeinsam mit den Jugendlichen für sie finden, und in der sie sich verwirklichen können“, so der Diplom-Sozialpädagoge weiter.
Für zwei Drittel der aktuellen Praxisklasse beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. So haben sechs Jugendliche bereits Arbeitgeber in der Region gefunden, bei denen sie demnächst ihre berufliche Laufbahn starten. Die Ausbildungsberufe decken ein breites Feld ab – von der tiermedizinischen Fachangestellten über den Konstruktionsmechaniker und die Pflegefachhelferin bis zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Dazu kommen zwei schulische Ausbildungen an der staatlichen Berufsfachschule für Kinderpflege. Vier weitere Praxisklassen-Absolventen führt ihr Weg in ein Berufsvorbereitungsjahr, eine Berufsintegrationsklasse, ein Berufsgrundschuljahr für Zimmerer und eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme. Fünf Schülerinnen und Schüler setzen die Praxisklasse im zweijährigen Modell im kommenden Schuljahr fort.
Die Praxisklasse hat auch weit über die Stadt Traunreut hinaus Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus verschiedenen Orten aus dem Landkreis Traunstein, zum Beispiel auch Obing und Tacherting an die Werner-von-Siemens-Mittelschule, um dieses Angebot zu nutzen.

Während des Bergflair Open Air schließt das Franz-Haberlander-Freibad in Traunreut an den drei Veranstaltungstagen – Donnerstag, 6. August, Freitag, 7. August und Samstag, 8. August – bereits um 15 Uhr. Letzter Einlass ist um 13 Uhr.
Grund für die frühere Schließung ist der Aufbau für Technik, Bühne und Sicherheit im Rahmen der Konzertveranstaltungen auf dem Freibadgelände. Die Stadtwerke Traunreut bitten alle Badegäste um Verständnis für die eingeschränkten Öffnungszeiten.
Ab Sonntag, 9. August, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten des Freibads.
Was vor einigen Jahren noch eine ungewöhnliche Idee war, gehört in Traunreut längst zum Sommer dazu. In wenigen Tagen wird aus dem Franz-Haberlander-Freibad wieder die Heimat des Bergflair Open Air. Die ersten Vorbereitungen im hinteren Bereich des Freibadgeländes auf der großen Liegewiese sind bereits angelaufen – ohne dass der Badebetrieb eingeschränkt wird. Dort wird am 4. August auch die imposante Trailerbühne aufgebaut, die direkt von der Brass Wiesn in Eching nach Traunreut kommt.
Für Badegäste bleibt der Freibadbetrieb bis zum Festivalstart unberührt. Erst an den drei Festivaltagen – von Donnerstag, 6. August, bis Samstag, 8. August – schließt das Franz-Haberlander-Freibad bereits um 15 Uhr. Letzter Einlass ist jeweils um 13 Uhr. Ab Sonntag, 9. August, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Musikalisch bleibt das Bergflair auch in diesem Jahr vielfältig – von Gitarrenpower bis gefühlvollen Pop und deutschem Indie-Sound. Den Auftakt macht am Donnerstag. 6. August die Traunreuter Rocknacht mit einer geballten Ladung Gitarrenpower: DONOTS, ITCHY und Blackout Problems eröffnen das Festival. Am Freitag übernimmt Popstar Wincent Weiss gemeinsam mit LINA die Bühne. Den Abschluss gestalten am Samstag BERQ, Bruckner und Emma Rose – drei Künstler, die derzeit zu den spannendsten jungen Namen der deutschen Musikszene zählen.
Kurzentschlossene können sich weiterhin Tickets sichern. Für alle drei Konzertabende sind noch Restkarten im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich. Kinder- und ermäßigte Eintrittskarten gibt es ausschließlich im Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter www.bergflair-openair.de.
Der Einlass zum Festival beginnt täglich ab 16.30 Uhr. Sollte der Soundcheck länger dauern, kann sich der Einlass etwas verzögern. Die Konzerte enden jeweils gegen 22 Uhr.
Auch rund um die Anreise ist alles vorbereitet. Besucherinnen und Besucher erreichen das Festivalgelände bequem zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Autofahrer werden gebeten, die ausgeschilderten Parkflächen an der Tachinger Straße (gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr Traunreut), beim JUZ Traunreut in der Werner-von-Siemens-Straße sowie den Siteco-Kiesparkplatz in der Georg-Ohm-Straße zu nutzen und nicht direkt zum Freibad zu fahren. Für Fahrräder stehen ausreichend Stellplätze unmittelbar am Gelände zur Verfügung.
Damit alle Gäste das Festival unbeschwert genießen können, gelten einige Sicherheitsregeln. Der Zutritt ist grundsätzlich ab 16 Jahren möglich. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren dürfen das Gelände nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person betreten. Glasflaschen, Picknickdecken, die größer als DIN A4 sind, sowie mitgebrachte Speisen und Getränke sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Pro Person darf eine Plastikflasche mit einem Fassungsvermögen von bis zu 0,5 Litern mitgebracht werden.
Vor und zwischen den Konzerten gibt es auf dem Festivalgelände zahlreiche Angebote: Foodtrucks mit Burgern, Wokgerichten, Pizzaschiffchen, Baumstriezeln, mexikanischen Burritos sowie Pommes und Würstl sorgen für das leibliche Wohl. Dazu gibt es Getränke der Schlossbrauerei Stein, WINZZ Weinschorlen sowie zahlreiche alkoholfreie Erfrischungen.
Am Stand der AOK Bayern gibt es wichtige Tipps zum Hitzeschutz und Beratungen zu Gesundheitsthemen. Die Schlossbrauerei Stein lädt zu einer Bierverkostung ein. Beim Gemeinschaftsstand der Beratungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen, des Gesundheitsamtes Traunstein und „Donum Vitae“ bekommt man Hilfe bei Fragen zur Sexualität, Gewalt oder Schwangerschaft. Das Traunreuter Jugendradio ist ebenfalls wieder auf dem Festivalgelände unterwegs und sammelt Stimmen direkt aus dem Geschehen.
Wenn am Donnerstag die ersten Gitarrenriffs über das Freibadgelände hallen, ist aus einer Liegewiese wieder genau das geworden, was das Bergflair seit Jahren ausmacht: einer der stimmungsvollsten Open-Air-Spielorte der Region mit Blick auf die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen.

Das Wetter meinte es am Sonntag, 26. Juli nicht so gut mit dem Familientag im Franz-Haberlander-Freibad: Dunkle Wolken und immer wieder Regenschauer zogen über Traunreut. Doch davon ließen sich die Besucherinnen und Besucher des Familientags im Franz-Haberlander-Freibad nicht abschrecken. 110 Schwimmerinnen und Schwimmer zogen beim Benefizschwimmen insgesamt 2.475 Bahnen und erzielten damit eine Spendensumme von 1.237,50 Euro. Der Betrag – die Stadtwerke Traunreut spendeten pro geschwommener Bahn 0,50 Euro – wird nun aufgeteilt und kommt dem GTEV D’Traunviertler Traunwalchen, dem TSV Traunwalchen-Matzing Jugendabteilung Tennis und dem Burschenverein Hörpolding zugute.
Aber auch abseits des Beckens war einiges geboten. Zahlreiche Vereine und Einrichtungen präsentierten sich mit Mitmachaktionen und informativen Angeboten auf dem gesamten Freibadgelände. Das Bayerische Rote Kreuz Traunreut zeigte, wie Wundverbände richtig angelegt werden und gab wertvolle Tipps zur Ersten Hilfe. Bei der Handballabteilung des TuS Traunreut konnten die Besucherinnen und Besucher ihre Wurfgeschwindigkeit messen, während die Basketballabteilung zum Korbwurf einlud. Die Tauchschule Alztal ermöglichte Schnuppertauchgänge und die Wasserwacht Traunreut nahm Schwimmabzeichen ab. Die jüngeren Gäste zog es vor allem zum Spielmobil des Jugendzentrums Traunreut, wo das JUZ-Team gemeinsam mit den Streetworkern Alex Harsch und Sertay Kürükcü für Spiel, Bewegung und jede Menge Spaß sorgte.
„Natürlich hätten wir uns Sonnenschein gewünscht. Umso mehr freut es mich, dass trotzdem so viele Menschen gekommen sind und gezeigt haben, dass Gemeinschaft nicht vom Wetter abhängt. Mein herzlicher Dank gilt allen Vereinen und Einrichtungen, die den Familientag mit großem Engagement gestaltet haben. Ohne sie wäre ein solches Angebot nicht möglich“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.

Das Wetter spielte in diesem Jahr nicht so gut mit, aber „lustig wars trotzdem“, so das Fazit von Erstem Bürgermeister Hans-Peter Dangschat (li.) und dem Leiter der städtischen Bäderbetriebe Andreas Lohr.